Katharinas Schicksal wohl geklärtLeiche am Kap Arkona angespült

Am Morgen taucht in der Nähe der Steilküste von Rügen die Leiche eines Mädchens auf. Über die Identität der Toten ist noch nichts bekannt. Wahrscheinlich ist es jedoch die kleine Katharina aus dem brandenburgischen Plattenburg. Von ihr fehlt seit dem Felsabbruch am zweiten Weihnachtsfeiertag jede Spur.
Am Kap Arkona auf der Ostseeinsel Rügen ist eine Mädchenleiche gefunden worden. Einen Monat, nachdem dort ein Stück der Steilküste abbrach, klärt sich damit wahrscheinlich das Schicksal der kleinen Katharina, nach der seither ergebnislos gesucht wurde. Am Morgen sei die angespülte Leiche eines Mädchens unweit der Unglücksstelle entdeckt worden, sagte ein Polizeisprecher. Ob es sich um die Vermisste handelt ist aber noch nicht sicher.
Das Kind aus dem brandenburgischen Plattenburg war seit einem Steilküstenabbruch am zweiten Weihnachtsfeiertag verschwunden und wohl ums Leben gekommen. Katharinas Mutter und ältere Schwester, mit denen das Kind an der Unglücksstelle spazieren ging, wurden dabei verletzt. Die Suche nach dem Kind wurde zwei Wochen nach dem Unglück ohne greifbares Ergebnis abgebrochen.
Die Staatsanwaltschaft Stralsund hat die weiteren Ermittlungen übernommen. "Es spricht vieles dafür, dass es sich bei der Leiche um das zehnjährige Mädchen handelt", sagte Oberstaatsanwalt Ralf Lechte. Die Leiche werde geborgen und rechtsmedizinisch untersucht. Dabei würden die Zähne und die DNA abgeglichen. Ergebnisse zur Identität der Leiche würden frühestens am Mittwochnachmittag vorliegen.