Panorama

ÜberwachungskamerasLoveparade-Videos online

30.08.2010, 13:22 Uhr
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Der Veranstalter hat einen eigenen Dokumentarfilm produziert. (Foto: dpa)

Polizei, Stadt und Veranstalter machen sich nach der Loveparade-Katastrophe seit Wochen gegenseitig Vorwürfe. Nun veröffentlicht Veranstalter Schaller die Videos der Überwachungskameras. Die Aufnahmen sollen die Polizei belasten.

Der Loveparade-Veranstalter Lopavent hat wie angekündigt Filmaufnahmen von Überwachungskameras im Internet veröffentlicht. Es handele sich um das vollständige Videomaterial, teilte das Unternehmen mit. Die Lopavent als Veranstalter sehe sich mit in der moralischen Verantwortung für das tragische Unglück und wolle einen Beitrag zur Aufklärung der Ereignisse an diesem Tag leisten, so Lopavent-Chef Rainer Schaller.

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Rainer Schaller, Chef der Lopavent. (Foto: dpa)

Das Team der Lopavent will nach eigenen Angaben mit der Veröffentlichung des Materials dazu beitragen, "die Vorgänge am 24.7.2010, die zu der Katastrophe geführt haben, nachzuvollziehen und aufzuklären." Alle Materialien lägen den Ermittlungsbehörden vor.

Das Unternehmen veröffentlichte außerdem einen Dokumentarfilm. In ihm wird die Polizeikette auf der Hauptrampe als entscheidende Ursache für das Zustandekommen der Katastrophe mit 21 Toten dargestellt.

Quelle: dpa