Panorama
Montag, 06. Juli 2015

Generalangriff auf Wespennest: Mann fackelt Laube ab

Da hätte er wohl besser den Schädlingsbekämpfer gerufen. Aber ein Rentner wollte die Wespen lieber selbst vertreiben. Und er entschied sich leider für eine sehr brenzlige Methode.

Wespen bauen gern in Hohlräumen.
Wespen bauen gern in Hohlräumen.(Foto: dpa)

Weil er ein Wespennest mit einer Flamme aus einer Gaskartusche zerstören wollte, hat ein 63-Jähriger bei Karlsruhe seine Gartenhütte abgefackelt und erheblichen Schaden angerichtet. Die zehn Quadratmeter große Hütte in Ettlingen fing am Sonntag Feuer und brannte bis auf die Bodenplatte nieder, wie die Polizei mitteilte.

Das Feuer habe auch auf umliegende Bäume und angrenzende Maisfelder übergegriffen. Die Feuerwehr war bis zum späten Abend dabei, Glutnester zu löschen. Verletzt wurde niemand - es entstand allerdings ein Schaden von 15.000 Euro.

Erst in der vergangenen Woche hatte ein 84-Jähriger in Blumenholz in Mecklenburg-Vorpommern das Dach seines Hauses in Brand gesetzt, weil er mit einer Lötlampe ein Wespennest zerstören wollte.

Experten raten bei der Entfernung von Wespennestern dazu, einen professionellen Schädlingsbekämpfer zu beauftragen oder eine örtliche Umweltschutzorganisation um Hilfe zu bitten. Allerdings ist eine Vernichtung des Insektenvolks nur in den seltensten Fällen nötig. Zunächst sollte über eine Umsiedlung nachgedacht werden.

Quelle: n-tv.de

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