Panorama
Freitag, 10. November 2017

Obduktion angeordnet: Mann stirbt bei Polizeieinsatz

Wie konnte es dazu kommen? Ein 30-Jähriger randaliert in einer Plattenbauwohnung in Rostock. Als die Polizei eintrifft und ihn festhält, treten bei ihm plötzlich schwere gesundheitliche Probleme auf. Auch ein Arzt ist hilflos.

Während eines Polizeieinsatzes in Rostock in Mecklenburg-Vorpommern ist ein 30-Jähriger ums Leben gekommen. Die Eltern des Manns riefen am Donnerstag einen Notarzt, weil ihr Sohn an psychischen Problemen litt, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft sagte. Da er sich offenbar gegen die Einweisung in eine Klinik wehrte, rief der Notarzt die Polizei zur Hilfe.

(Foto: picture alliance / dpa)

Als die Beamten eintrafen, habe der Mann randaliert und Möbel aus dem Fenster geworfen, teilte die Polizei mit. "Da nach ersten Erkenntnissen auch eine Gefahr für Leib und Leben des Manns bestand, verschafften sich die Einsatzkräfte nach mehreren erfolglosen Gesprächsversuchen Zutritt zum Schlafzimmer", wo der Mann sich verschanzt hatte.

Dort hätten die Beamten versucht, die Lage zu beruhigen und den Mann zu fixieren. "Dabei traten plötzlich gesundheitliche Probleme auf, die so schwerwiegend waren, dass der 30-Jährige daran verstarb", hieß es weiter. Auch der anwesende Notarzt habe den Mann nicht wiederbeleben können. In der Wohnung sollen sich zum Zeitpunkt des Einsatzes noch Bekannte aufgehalten haben.

Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Obduktion an, um die Todesursache zu klären. Die Kriminalpolizei übernahm die Ermittlungen.

Quelle: n-tv.de

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