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Freitag, 07. August 2009

Tote auf den Philippinen: Monsun fordert zahlreiche Opfer

Erdrutsche und Überschwemmungen nach heftigen Monsunregen haben auf den Philippinen mindestens elf Menschen in den Tod gerissen. Unter den Opfern waren nach Angaben der philippinischen Behörden und der belgischen Botschaft auch ein französischer und belgischer Tourist, die beim Besteigen des Vulkans Pinatubo von einer Schlammlawine mitgerissen wurden. Ein weiterer französischer Teilnehmer der Gruppe wurde vermisst.

Zahlreiche Menschen sind durch die Wetterverhältnisse in Not geraten.

Zahlreiche Menschen sind durch die Wetterverhältnisse in Not geraten.
(Foto: REUTERS)

Die Gruppe wurde beim Abstieg von dem rund hundert Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Manila gelegenen Vulkan von heftigen Regenstürmen überrascht. Innerhalb kürzester Zeit verwandelte sich die Vulkanasche mit dem Regenwasser zu tödlichen Schlammlawinen. Dabei wurden auch der philippinische Bergführer sowie ein philippinischer Helfer getötet. Die restlichen neun Mitglieder der Gruppe, sechs Franzosen und drei Südkoreaner, wurden von einem Hubschrauber der Luftwaffe geborgen.

In der Nachbarprovinz Zambales brach ein Damm; ein Ehepaar ertrank, mindestens zehn Dörfer wurden nach Behördenangaben überflutet, eine der wichtigsten Brücken wurde von den Fluten mitgerissen. Mehr als 2000 Menschen flüchteten sich in Auffangzentren, weitere harrten auf Bäumen aus und warteten auf ihre Rettung. In der Nähe des Ferienortes Baguio begrub ein Erdrutsch einen Slum unter sich, drei Kinder wurden getötet. Bei weiteren Überflutungen starben zwei Menschen.

AFP

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