Panorama

Duschmord wie in "Psycho": Multi-Millionär ersticht seine Ehefrau

Die Anklage sieht Parallelen zu dem wohl berühmtesten Mord der Filmgeschichte. Ein milliardenschwerer Finanzspekulant überfällt seine Frau in der Dusche und tötet sie auf brutalste Weise.

Ein tödliches Ehedrama schockiert die Einwohner eines ruhigen Vorortes von New York City. In der eigentlich so beschaulichen Gemeinde Scarsdale hat ein Multimillionär seine Ehefrau auf äußerste brutale Weise umgebracht.

Finanzspekulant Jules Reich soll seine Ehefrau Robin Goldman in der Dusche überrascht und mit einem Messer Dutzende Male auf sie eingestochen haben. "Er attackierte seine Frau, als sie sich für die Arbeit fertig machte", zitiert die "Daily Mail" den stellvertretenden Bundesstaatsanwalt John O'Rourke. "Er packte sie von hinten und stach auf sie ein. Insgesamt 21 Mal habe Reich zugestochen, dann zündete er sich eine Zigarette an, griff zum Telefon und informierte die Polizei. Seine Frau läge im Sterben, lautete sein Notruf.

Als die Beamten am Tatort eintrafen, sahen sie erst einmal nur den blutverschmierten Mann. Reich wurde festgenommen und steht jetzt wegen Totschlages vor Gericht. Der kaltblütige Mord erinnert die Ankläger an die berühmte Todesszene in Alfred Hitchcocks Thriller "Psycho".

War immer ein netter Typ

Das Paar hat laut "New York Post" zwei erwachsene Kinder und lebte seit August 2015 in Scheidung. Der millionenschwere Finanzspekulant war aus der Villa ausgezogen, dennoch konnte er sich auf noch unbekannte Weise Zugang zur Villa verschaffen.

Reich hatte es laut "Daily Mail" als Anwalt in der Finanzbranche mithilfe risikoorientierter Investitionen zu einem Millionenvermögen gebracht. Seine getötete Ehefrau war eine angesehene Kinderärztin, die unter anderem als Assistenzprofessorin an einem New Yorker College lehrte. Zum Motiv des Ehemannes ist bislang nichts bekannt.

Nachbarn und Bekannte der Eheleute sind angesichts der Tat fassungslos. Martin Molot, ein Nachbar der Familie, kann sich das Drama nicht erklären. Der "New York Post" sagte er, Reich sei immer so besonnen und ein netter Typ gewesen. "Ich lebe hier seit 34 Jahren - so etwas ist hier noch nie passiert", sagte Nachbarin Judy Raphael der Zeitung. Tatsächlich liegt das letzte dokumentierte Tötungsdelikt in dem weniger als 20.000 Einwohner zählenden Ort bereits knapp vierzig Jahre zurück, wie die "New York Post" schreibt.

Quelle: n-tv.de

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