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Die Experten versuchen seit Monaten, die Absturzstelle von MH370 einzugrenzen.
Die Experten versuchen seit Monaten, die Absturzstelle von MH370 einzugrenzen.(Foto: REUTERS)

Neue Hoffnung bei Wracksuche: Mutmaßliche MH370-Trümmer geröntgt

Experten gehen davon aus, dass Flug MH370 im März 2014 im Indischen Ozean abstürzte. Seitdem werden immer wieder Funde von vermeintlichen Wrackteilen gemeldet – die sich dann als nicht haltbar erweisen. Die neuesten Entdeckungen sind aber vielversprechend.

Mit Röntgenstrahlen haben Experten in Australien zwei Trümmerteile in Augenschein genommen, die von dem Wrack des verschwundenen Malaysia-Airlines-Flugs MH370 stammen könnten. "Spezialisten suchen nach besonderen Merkmalen, womit die Stücke als Teile eines Flugzeugs, und wenn möglich, als Teil von MH370 identifiziert werden können", teilte die Koordinationsstelle für die Suche nach dem Wrack (JACC) mit.

Ein weiteres Teil, das ein Archäologe in Südafrika gerade fand, könne zu einer Triebwerksvekleidung gehören, teilte JACC mit. Malaysia sei mit den Behörden Südafrikas im Gespräch, um das Teil ebenfalls untersuchen zu lassen. Nelius Kruger hatte das Bruchstück in der Nähe von Mossel Bay gefunden - er will darauf einen Teil des Logos des Triebwerkherstellers Rolls-Royce entdeckt haben.

Flug MH370 war am 8. März 2014 mit 239 Menschen an Bord auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking verschwunden. Satellitendaten legten später nahe, dass das Flugzeug den Kurs wechselte, stundenlang Richtung Süden flog und mit leeren Tanks im südlichen Indischen Ozean abstürzte. Dort wird seitdem nach dem Wrack gesucht.

Die Suche blieb bislang vergeblich. In den vergangenen Monaten wurden immer mal wieder vermeintliche Wrackteile gefunden – die sich dann jedoch nicht als zu Flug MH370 zugehörig erwiesen. Bislang konnte nur ein Trümmerteil von der Flügelklappe, das im August 2015 auf der Insel La Réunion im Indischen Ozean gefunden wurde, eindeutig dem Flugzeug zugeordnet werden.

Quelle: n-tv.de

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