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Der Nord-Ostsee-Kanal verbindet die Elbmündung mit der Kieler Förde.
Der Nord-Ostsee-Kanal verbindet die Elbmündung mit der Kieler Förde.(Foto: picture alliance / dpa)

Schiffskollision in Brunsbüttel: Nord-Ostsee-Kanal ist blockiert

Erst kracht es, dann spritzt es, dann gibt es einen Stau auf dem Nord-Ostsee-Kanal. Gleich 17 Schiffe werden durch den Zusammenstoß der Containerfrachter "Harm Kiepe" und "Empire" und damit verbundenem Ladungsverlust an der Weiterfahrt gehindert.

Ein Zusammenstoß zweier Frachter im Hafen von Brunsbüttel hat den Nord-Ostsee-Kanal für alle größeren Schiffe unpassierbar gemacht. Bei der Kollision rund 500 Meter vor der Schleuse zum Nord-Ostsee-Kanal seien zwei Container ins Wasser gefallen und gesunken, sagte ein Sprecher des zuständigen Wasser- und Schifffahrtsamtes in Brunsbüttel.

Die Zufahrt zum Kanal sei daraufhin für größere Schiffe gesperrt worden. 17 Schiffe im Kanal und auf dem Weg dorthin mussten demnach stoppen. Nur Schiffe mit wenig Tiefgang durften die Stelle passieren.

Die beiden zusammengestoßenen Containerfrachter "Harm Kiepe" (Länge 139 Meter) und "Empire" (Länge 171 Meter) seien beschädigt worden, sagte der Sprecher. Menschen seien nicht zu Schaden gekommen. Es seien auch keine umweltschädlichen Stoffe ausgetreten.

Die beiden gesunkenen Container sollten noch im Lauf des Tages aus der Fahrrinne gezogen werden. Der Sprecher des Wasser- und Schifffahrtsamtes rechnete damit, dass der Schiffsverkehr schon am späten Nachmittag wieder ungehindert fließen könne.

Quelle: n-tv.de

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