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Hinter den Mauern des Bilibid-Gefängnisses mangelte es den philippinischen Drogenbossen an nichts.
Hinter den Mauern des Bilibid-Gefängnisses mangelte es den philippinischen Drogenbossen an nichts.(Foto: REUTERS)

Stripbar und Whirlpool im Knast: Philippinische Drogenbosse leben im Luxus

Das Bilibid-Gefängis gilt als gnadenlos überfüllt, zu viele Menschen auf engem Raum sitzen dort ihre Haftstrafen ab. Eine Stripbar und Whirpool erwartet man als letztes. Doch bei einer Razzia entdeckt die Polizei noch viel mehr Unerwartetes.

Bei einer Razzia im größten Gefängnis der Philippinen haben Polizisten das reinste Sündenbabel entdeckt: Mehrere inhaftierte Drogenbosse hätten hinter Gittern "wie die Könige" gelebt, sagte Justizministerin Leila de Lima. Unter anderem verfügten sie in dem berüchtigten Bilibid-Gefängnis über eine Stripbar, einen Whirlpool, eine Konzertbühne und Rauschgift.

Polizei-Sondereinheiten in voller Kampfmontur hatten vor Tagesanbruch den notorisch überfüllten, riesigen Knast gestürmt, nachdem es Berichte über von dort aus agierende Drogenhändlerringe gegeben hatte. Dabei stießen die Beamten auf 20 "Villen" mit Klimaanlage, in denen sie unter anderem die Droge Crystal Meth, umgerechnet rund 25.000 Euro in bar, eine Stripbar und einen Whirlpool entdeckten. Die Badezimmer waren mit Marmor ausgelegt, über einer Badewanne hing ein Flachbildfernseher. In einem Safe wurden zahlreiche Luxusuhren, Designergeldbörsen und Bündel von Dollarscheinen gefunden.

Justizministerin de Lima kündigte die Entlassung von Gefängniswärtern an, die mit den Drogenbossen gemeinsame Sache gemacht hatten. Die Haftanstalt Bilibid liegt am Stadtrand von Manila. Ursprünglich wurde sie für 8900 Häftlinge geplant, derzeit sind dort jedoch 23.000 Straftäter untergebracht

Quelle: n-tv.de

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