Panorama

Selbsternannter Kämpfer gegen Alkohol: Polizei stoppt betrunkenen Belgier

Er bezeichnet sich als Mitglied der Organisation für Verkehrssicherheit. Als die Polizei den Belgier bei einer Routineuntersuchung aus dem Verkehr zieht, findet sie dennoch Bier und Weinflaschen in seinem Fahrzeug - und misst mehr als drei Promille in seinem Blut.

(Foto: picture alliance / dpa)

Die belgische Polizei hat einen Autofahrer mit 3,05 Promille Alkohol im Blut aus dem Verkehr gezogen, der eigenen Angaben zufolge im Kampf für Nüchternheit am Steuer unterwegs war. Er gab sich als Mitarbeiter der belgischen Organisation für mehr Verkehrssicherheit aus. Und er trug tatsächlich einen Pullover mit der Aufschrift "Go for Zero" (in etwa: Setze auf null Promille). Zudem entdeckten die Beamten in seinem Auto Material für eine Kampagne, mit der für einen "Bob" geworben wird – also für einen nüchternen Fahrer, der seine Freunde sicher heim fährt.

Im Fahrzeug des selbsternannten Kämpfers für Nüchternheit am Steuer lagen aber auch eine Flasche Wein und mehrere Sechserpackungen Bier. Aufgefallen ist der Mann den Polizisten überdies, als er versuchte, vor der Polizeikontrolle kehrt zu machen.

Nach dem Entzug des Führerscheins wollten die Beamten den Belgier mit einem Taxi nach Hause schicken. Weil er versuchte, trotzdem mit seinem Auto zu fahren, nahmen sie ihn fest.

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Quelle: n-tv.de

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