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Polizisten suchten intensiv nach dem Mann.
Polizisten suchten intensiv nach dem Mann.(Foto: picture alliance / dpa)

Ist es der Vater der getöteten Kinder?: Polizeihund spürt Leiche in Suhl auf

Seit mehr als einer Woche sucht die Polizei den Vater der Geschwister, die erstickt in einer Wohnung in Thüringen gefunden wurden. Er ist dringend tatverdächtig. Womöglich lebt der Mann aber nicht mehr: Ein Suchhund entdeckte per Zufall eine Leiche.

Der verschwundene Vater der beiden getöteten Kinder aus Suhl in Thüringen ist möglicherweise tot. An einem Wasserhochbehälter in der Stadt wurde am Morgen eine Leiche entdeckt, wie die Polizei mitteilte. Es sei nicht auszuschließen, dass es sich um den seit Ende August vermissten tatverdächtigen Mann handele, hieß es.

Der Mann soll seine beiden Kinder - ein sechs Monate altes Mädchen und einen knapp zwei Jahre alten Jungen - erstickt haben. Die Mutter hatte die Kinder leblos in der Wohnung der Familie gefunden. Ein alarmierter Notarzt konnte aber nur noch den Tod der beiden Geschwister feststellen.

Obduktion soll Klarheit bringen

Der Vater der Kinder war nicht aufzufinden. In der Wohnung hinterließ er laut der Polizei eine Notiz. Diese könne so gedeutet werden, dass der Mann sich von seiner Frau trennen wollte. Nach ihm war bundesweit mit einem Haftbefehl gesucht worden.

Ob es sich bei der nun gefundenen Leiche um den Gesuchten handelt, soll eine Obduktion an diesem Sonntag in der Rechtsmedizin in Jena klären. Mit Ergebnissen sei am Vormittag zu rechnen. Der Leichnam sei stark verwest, daher habe der Tote nicht am Fundort identifiziert werden können.

Aufgespürt hatte den Toten ein Leichensuchhund der Polizei. Ein Diensthundeführer war mit dem Tier außerhalb seiner Arbeitszeit unterwegs. Der Mann führte den Hund auf dem Gelände des Wasser- und Abwasserzweckverbandes "Mittlerer Rennsteig" aus, als dieser plötzlich an der Umzäunung anschlug. Ein alarmierter Vertreter des Zweckverbandes öffnete das Tor, sodass das Gelände abgesucht werden konnte. Dort fanden sie die Leiche.

Quelle: n-tv.de

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