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(Foto: Twitter.com / @gpvidacidadania)

Horror-Crash in Brasilien: Propellerflugzeug rammt Kleinbus

Schrecklicher Unfall im brasilianischen Hinterland: Eine einmotorige Maschine gerät beim Sprüheinsatz über den Feldern in Schwierigkeiten. Das Flugzeug verliert schnell an Höhe - und schlägt frontal in einen fahrenden Kleinbus ein.

Missglückte Notlandung in der Kleinstadt Londrina: Im brasilianischen Bundesstaat Paraná westlich von Sao Paulo sind mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen, als ihr Fahrzeug von einem Kleinflugzeug getroffen wurde. Drei weitere Insassen wurden bei dem ungewöhnlichen Unfall verletzt, berichtete das lokale Nachrichtenportal G1 unter Berufung auf die Polizei.

Das Flugzeug habe am späten Nachmittag (Ortszeit) kurz nach dem Start aus noch ungeklärter Ursache an Höhe verloren. Der Pilot der einmotorigen Propellermaschine versuchte anscheinend noch, nahe des kleinen Regionalflughafens 14 nördlich von Londrina eine Notlandung auf einem Feld einzuleiten. Dabei stieß er jedoch mit dem Kleinbus zusammen, der auf der ins Umland führenden Fernstraße "Carlos João Strass" unterwegs war. In dem Fahrzeug saß eine Gruppe Landarbeiter, die sich nach ihrem Arbeitstag auf den Feldern auf dem Heimweg befand.

Propeller und Motorblock des langsam fliegenden Agrarflugzeugs bohrten sich tief in die Vorderseite des Kleinbusses. Der Pilot konnte sich mit leichten Verletzungen aus dem Wrack befreien. Die Maschine ging anschließend in Flammen auf und brannte aus. An Bord des Fluggeräts befanden sich offenbar größere Mengen an Pflanzenschutzmitteln. Der Pilot befand sich auf einem Einsatz, bei dem er die Chemikalien nach einem in Brasilien weit verbreiteten Verfahren im Tiefflug über den Feldern versprühen sollte.

Flugunfallexperten der brasilianischen Luftwaffe nahmen am Absturzort Ermittlungen auf. Ersten Angaben zufolge soll sich das Flugzeug vor dem Abflug in technisch einwandfreiem Zustand befunden haben.

Quelle: n-tv.de

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