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Die Schäden am Haus sind erheblich.
Die Schäden am Haus sind erheblich.(Foto: dpa)

Attacke auf Geldautomat: Räuber zünden Gasgemisch

Es ist einer jener nächtlichen Überfälle auf einen einsam gelegenen Bankautomaten. Um an die Beute zu kommen, sind die Angreifer nicht zimperlich. Sie leiten Gas in den Geldautomaten und zünden es an. Doch bei der Sprengkraft haben sie sich wohl verschätzt.

Durch die Sprengung eines Geldautomaten haben Unbekannte im hessischen Langgöns-Oberkleen ein Haus schwer beschädigt. Das Technische Hilfswerk habe das Gebäude zwischenzeitlich abstützen müssen, teilte die Polizei in Gießen mit. Derzeit prüfe ein Statiker das Ausmaß der Schäden. Ein 50-jähriger Mann, der über der Bankfiliale in dem Haus wohnt, blieb laut Polizei bei der Explosion unverletzt.

Nach der Sprengung beobachteten Zeugen den Ermittlern zufolge zwei Personen, die sich in einem Auto vom Tatort entfernten. Die Untersuchungen der Polizei dauerten zunächst noch an.

Kriminelle sprengen nachts immer wieder Geldautomaten in abgelegenen Bankfilialen auf dem Land, um an das darin enthaltene Bargeld zu kommen. Dafür benutzen sie unter anderem zündfähige Gasgemische. Durch die Wucht solcher Explosion kam es schon wiederholt zu schweren Schäden an den betroffenen Gebäuden oder Nachbarhäusern.

Quelle: n-tv.de

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