Panorama

Häusereinsturz in RioRetter finden weitere Tote

28.01.2012, 11:18 Uhr
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(Foto: REUTERS)

Die Hoffnung, nach dem Einsturz von drei Häusern in Rio de Janeiro noch Überlebenden zu finden, schwindet. Bei der Bergung stoßen die Arbeiter immer wieder auf Tote. Noch gelten mindestens neun Menschen als vermisst.

Nach dem Einsturz von drei Häusern im Zentrum von Rio de Janeiro haben die Retter inzwischen 17 Tote aus den Trümmern geborgen. Mindestens neun Menschen wurden am Samstag noch vermisst. Nach Worten des Einsatzleiters der Feuerwehr, Sérgio Simões, gibt es jedoch kaum noch Hoffnung, Überlebende unter den Trümmern zu finden.

Dennoch machen die Bergunsgtrupps weiter. Konkrete Angaben über die geplante Dauer der Suchaktion gibt es bislang jedoch nicht. 100 Feuerwehrleute und mehrere Bagger waren im Einsatz. Nach Angaben von Rios Bürgermeister Eduardo Paes wurden bereits gewaltige Mengen an Schutt und Geröll weggeräumt.

Die Häuser, darunter eines mit 20 Stockwerken, waren am Mittwochabend eingestürzt. Noch immer ist unklar, was die Katastrophe ausgelöst hat. Möglicherweise wurde das Unglück von Baumängeln oder wegen illegaler Bauarbeiten in einem der Gebäude verursacht.

Quelle: dpa