Panorama

Hurrikan könnte "Monstersturm" werden"Sandy" stört den US-Wahlkampf

26.10.2012, 21:42 Uhr
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Viele Menschen sind um ihr Obdach gebracht. (Foto: AP)

Der Hurrikan "Sandy" beeinträchtigt den Präsidentschaftswahlkampf in den USA. Angesichts des Unwetters sagt der republikanische Kandidat Romney eine für Sonntag geplante Wahlkampfveranstaltung in Virginia Beach ab. Der massive Sturm soll am Montag oder Dienstag auf die US-Ostküste treffen. Bislang riss "Sandy" bereits 34 Menschen in den Tod.

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Auf seinem Weg durch die Karibik mäht Hurrikan "Sandy" alles nieder. (Foto: Reuters)

Der Wirbelsturm "Sandy" hat Kurs auf die US-Ostküste genommen, wo er den Kampf ums Präsidentenamt beeinträchtigen könnte. In der Karibik schlug er eine Schneise der Verwüstung, mindestens 34 Menschen kamen ums Leben. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 140 Kilometern pro Stunde peitschte der Hurrikan über die Bahamas, wo er Dächer von Häusern herunterwirbelte, Bäume niedermähte und das Stromnetz lahmlegte. Auf Kuba starben nach Angaben der Regierung elf Menschen durch einstürzende Gebäude oder umfallende Bäume. In Haiti kamen den Behörden zufolge 20 Menschen ums Leben.

Meteorologen warnten, dass sich der Hurrikan mit einer Kaltfront aus dem Nordosten vereinigen und zu einem "Monstersturm" heranwachsen könne. In der Woche vor der Wahl am 6. November könnte das Unwetter dann mit schweren Regenfällen, Überflutungen und Stromausfällen in mehreren Bundesstaaten zu Chaos führen. Betroffen sein dürften auch Virginia, New Hampshire und Ohio, wo Herausforderer Mitt Romney und Präsident Barack Obama besonders intensiv um Stimmen werben.

"Sandy" könnte im zu Ende gehenden Wahlkampf die Terminplanungen von US-Präsident Barack Obama und seines Herausforderers Mitt Romney durcheinanderbringen. So sagte Romney einem Mitarbeiter zufolge einen Wahlkampfauftritt im Bundesstaat Virginia ab. Obamas Wahlhelfer betätigten sich ebenfalls in Wetterbeobachtung. Der Präsident hatte am Samstag Auftritte in New Hampshire geplant und wird am Montag in den Bundesstaaten Ohio und Florida erwartet. In New York denken die Behörden über die Einstellung des öffentlichen Nahverkehrs vor Auftreffen des Wirbelsturms nach.

Quelle: ntv.de, rts

Wirbelsturm Sandy 2012