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Hunderte Flüge am Frankfurter Flughafen erneut gestrichen.
Hunderte Flüge am Frankfurter Flughafen erneut gestrichen.(Foto: picture alliance / dpa)

Hunderte Flüge gestrichen: Schneechaos an den Airports

Die Folgen des plötzlichen Eisregens bekommen die Fluggäste am Frankfurter Flughafen auch noch am Wochenanfang zu spüren. Obwohl sich die Wetterlage bessert, sind hunderte Flüge gestrichen, Verspätungen und gestrandete Passagiere an der Tagesordnung. Auch in München gibt es Ausfälle.

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Der Ausnahmezustand auf dem Frankfurter Flughafen hält auch zu Wochenbeginn an. Am größten deutschen Drehkreuz sind wegen heftiger Schneefälle und Eis erneut viele Flüge ausgefallen. Der Betrieb lief aber nach der zeitweiligen kompletten Sperrung vom Sonntag wieder an. "Mittlerweile haben wir wieder alle vier Bahnen in freigeräumt", sagte ein Sprecher der Betreibergesellschaft Fraport. Nun werde darauf geachtet, dass möglichst viele Maschinen den Flughafen verließen, damit ausreichend Platz für ankommende Jets sei.

Heute sollte ein Viertel der geplanten 1200 Starts und Landungen gestrichen werden. Fluggäste mussten Geduld mitbringen. Eine Passagierin auf dem Weg nach London berichtete, die Wartezeit vor den Schaltern der Lufthansa im Terminal 1 betrage eine Stunde. Das Unternehmen versorge die Wartenden mit Wasser und Schokoriegeln. Am Sonntag, als gefrierender Regen den Flugverkehr zeitweise zum Erliegen gebracht hatte, fielen am Rhein-Main-Flughafen 445 Flüge aus - insgesamt standen 1170 Verbindungen im Flugplan.

Wetterdienst gibt Entwarnung

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Entwarnung gab aber der Wetterdienst. Er rechnet in den nächsten Stunden nicht mit einem erneuten Eisregen. Die Temperaturen sind wieder gestiegen. Der Niederschlag kommt nach Angaben einer Sprecherin vor allem als Schnee herunter.

Für den Frankfurter Flughafen bedeutet dies eine Entwarnung. Ohne den Stau vom Vortag würde der Flugverkehr bereits ganz normal abgewickelt werden können, sagte ein Flughafen-Sprecher dem "Wall Street Journal"

Auch München betroffen

Der wintererprobte Münchner Flughafen hatte den Schnee besser im Griff. Dort fielen vorerst 161 Flüge aus, 55 Maschinen hoben verspätet ab, wie ein Flughafensprecher sagte. Der Großteil der Annullierungen sei noch auf das sonntägliche Chaos in Frankfurt zurückzuführen. "Es hält sich in Grenzen." Angesichts von geplanten 1035 Flugbewegungen in München seien die Beeinträchtigungen gering. "Es schneit, und es wird geräumt."

 Die Lage bei der Deutschen Bahn war entspannt. Ein Konzernsprecher sagte, die Züge reichten derzeit aus, um Flugpassagiere zusätzlich aufzunehmen. Allerdings hatte die Bahn mit Verspätungen im Fernverkehr zu kämpfen. Wegen des Winterwetters gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 200 Kilometern in der Stunde, damit umherfliegende Schnee- und Eisbrocken Züge und Anlagen nicht beschädigen.

Auch an Europas größtem Drehkreuz London-Heathrow  geriet der Flugverkehr aus dem Takt. Etwa 130 Flüge seien heute annulliert worden - die meisten davon bei British Airways, sagte ein Flughafensprecher. Das entspreche einem Zehntel der gesamten Flugbewegungen. Am Sonntag waren an dem Flughafen, der lediglich zwei Start- und Landebahnen betreibt, noch 250 Flüge ausgefallen.

Quelle: n-tv.de

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