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Einer drückt den Knopf und einer passt auf.
Einer drückt den Knopf und einer passt auf.(Foto: dpa)

Panne bei der Lotto-Ziehung : Schuldiger ist gefunden

War es ein Lichtreflex oder muckte doch die Maschine? Tagelang suchten die Lotto-Verantwortlichen nach der Ursache für die fehlerhafte Ziehung der Lotto-Zahlen am 3. April. Nun scheint sie gefunden, es war wohl der menschliche Faktor.

Nach der Panne beim Mittwochslotto hat der Vorsitzende des Deutschen Toto- und Lotto-Blocks (DTLB), Michael Burkert, dem Aufsichtsbeamten der Ziehung Unaufmerksamkeit vorgeworfen. "Wir sind alle nur Menschen, auch dieser Ziehungsbeamte ist nur ein Mensch, der das übersehen hat", sagte er in der Fernsehsendung "Stern TV".

Der von Lottofee Heike Maurer bemühte Lichtreflex sei "sicherlich nicht die Erklärung" dafür, dass zunächst übersehen worden war, dass zwei der 49 Kugeln nicht in die Lostrommel fielen.

Die Ziehung des Mittwochslottos war am 3. April erstmals in der Geschichte nachträglich für ungültig erklärt worden, weil zwei Kugeln nicht in die Trommel gerollt waren. Das hatte zunächst niemand bemerkt, kurz danach folgte eine zweite Ziehung. Lotto Rheinland-Pfalz hatte von einem "mehr als peinlichen" Vorgang gesprochen. Nach Angaben des ZDF, das die Ziehung übertrug, hatte das Gerät bei den üblichen Tests vorher einwandfrei funktioniert.

Inzwischen wurde das Ziehungsgerät vom Hersteller überprüft und außerdem von den Prüfern des Prüfunternehmens SGS-TÜV Saarland unter die Lupe genommen. Bei der darauffolgenden Ziehung zum Samstagslotto führte Lotto Hessen eine zusätzliche Probeziehung durch.

Quelle: n-tv.de

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