Panorama

Fußspuren, Haare, SchlummerplatzSibirien: Der Yeti existiert

10.10.2011, 15:32 Uhr

Die Yeti-Konferenz in Russland ist vorbei, eine Sichtung des geheimnisumwobenen Bergwesens gab es nicht. Trotzdem meldet jetzt eine sibirische Behörde: Die Existenz ist zu 95 Prozent sicher. Die Beweise sind ein paar Haare, Fußabdrücke und "Reviermarkierungen".

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Ein "Beweisfoto" aus den 1950er Jahren. (Foto: dpa)

Die umstrittene Existenz des sagenumwobenen Yeti-Menschen ist zumindest nach Ansicht einer russischen Regionsverwaltung bewiesen: Fußabdrücke und möglicherweise sogar Haarreste von Yetis seien auf einer Forschungsreise durch abseits gelegene Berge gefunden worden, erklärte die Verwaltungsbehörde der sibirischen Region Kemerowo auf ihrer Homepage. Zu der Expedition seien Teilnehmer aus den USA, Kanada und anderen Ländern eingeladen gewesen. Die Forscher fanden den Angaben zufolge "seine Fußabdrücke, seine mutmaßliche Schlafstätte und verschiedene Markierungen, mit denen der Yeti sein Revier kennzeichnet".

Die gesammelten "Artefakte" würden zu 95 Prozent beweisen, dass der Yeti in der Region lebt, betonte die Behörde. Die "unwiderlegbaren Beweise" für die Yeti-Existenz sollen nun in einem Labor genauer untersucht werden. In der vergangenen Woche hatten sich Forscher zu einer internationalen "Yeti-Konferenz" in Sibirien getroffen.

Der Yeti ist Erzählungen zufolge ein haariges Wesen, das vor allem im Himalaya wohnen soll. Viele Russen glauben aber, dass der "Schneemann" auch in einigen Regionen Sibiriens vorkommt. Anerkannte Beweise für die Existenz des Yetis gibt es bisher nicht. Die Bergbau-Region Kemerowo geht dem Yeti seit einigen Jahren nach, um den Tourismus anzukurbeln.

Quelle: AFP