Montag, 10. Oktober 2011
Fußspuren, Haare, Schlummerplatz: Sibirien: Der Yeti existiert
Die Yeti-Konferenz in Russland ist vorbei, eine Sichtung des geheimnisumwobenen Bergwesens gab es nicht. Trotzdem meldet jetzt eine sibirische Behörde: Die Existenz ist zu 95 Prozent sicher. Die Beweise sind ein paar Haare, Fußabdrücke und "Reviermarkierungen".Die umstrittene Existenz des sagenumwobenen Yeti-Menschen ist zumindest nach Ansicht einer russischen Regionsverwaltung bewiesen: Fußabdrücke und möglicherweise sogar Haarreste von Yetis seien auf einer Forschungsreise durch abseits gelegene Berge gefunden worden, erklärte die Verwaltungsbehörde der sibirischen Region Kemerowo auf ihrer Homepage. Zu der Expedition seien Teilnehmer aus den USA, Kanada und anderen Ländern eingeladen gewesen. Die Forscher fanden den Angaben zufolge "seine Fußabdrücke, seine mutmaßliche Schlafstätte und verschiedene Markierungen, mit denen der Yeti sein Revier kennzeichnet".
Die gesammelten "Artefakte" würden zu 95 Prozent beweisen, dass der Yeti in der Region lebt, betonte die Behörde. Die "unwiderlegbaren Beweise" für die Yeti-Existenz sollen nun in einem Labor genauer untersucht werden. In der vergangenen Woche hatten sich Forscher zu einer internationalen "Yeti-Konferenz" in Sibirien getroffen.
Der Yeti ist Erzählungen zufolge ein haariges Wesen, das vor allem im Himalaya wohnen soll. Viele Russen glauben aber, dass der "Schneemann" auch in einigen Regionen Sibiriens vorkommt. Anerkannte Beweise für die Existenz des Yetis gibt es bisher nicht. Die Bergbau-Region Kemerowo geht dem Yeti seit einigen Jahren nach, um den Tourismus anzukurbeln.
AFP
Hintergründe zur Nachricht
Panorama
-
Motivsuche in Finnland
18-Jähriger tötete "zufällig"
-
Historische Gebäude
Coburger Altstadt brennt
-
Detonation tötet einen Menschen in Chile
Auto löst Landmine aus
-
Acht schlimme Jahre in Bosnien
Deutsche als Sklavin gehalten
-
Todesfall beim Volleyballspiel in Japan
Russischer Konsul stirbt
-
Raffaels Kultbild wird 500
"Die Sixtina lehrt Ehrfurcht"
-
In Kampfuniform
Finne erschießt Nachtschwärmer
-
Totschlag vor 33 Jahren
51-Jähriger angeklagt
-
Berlusconi und seine Partys
Mädchen tanzte als Obama
-
Operation gegen Hells Angels in Kiel
Polizei sucht Folterkammer
-
Strandgut erinnert an Katastrophe
Tsunami-Harley wird ausgestellt
-
Busunglück mit 14 Toten
Anwalt fordert Bewährungsstrafe

