Panorama
Risiko Tiefschnee: Abseits der Piste lauern Gefahren. (Archivbild)
Risiko Tiefschnee: Abseits der Piste lauern Gefahren. (Archivbild)(Foto: REUTERS)

Tödlicher Unfall in den Alpen: Skifahrer erstickt im Schnee

Der Skiurlaub in Österreich endet für einen jungen Deutschen tödlich: Bei der Abfahrt zur Liftstation verliert der 27-jährige Berliner die Orientierung. Er kommt von der Piste ab. Eine tragische Verkettung unglücklicher Umstände nimmt ihren Lauf.

Ein deutscher Wintersportler ist in den österreichischen Alpen bei einem Skiunfall ums Leben gekommen. Der 27-jährige Berliner war am Freitag mit einem Kollegen im Vorarlberger Silvretta-Skigebiet unterwegs, als er im starken Schneefall und dichten Nebel von der Piste abkam, erklärte ein Polizeisprecher.

Nach einem Sturz fiel er offenbar so unglücklich in den Tiefschnee, dass er steckenblieb und keine Luft mehr bekam. Als der Mann nicht wie vereinbart bei der Talstation des Skiliftes ankam, alarmierte sein Kollege die Pistenrettung. Als der Vermisste gefunden wurde, steckte er mit dem Kopf voran bis zur Hüfte im Tiefschnee. Retter versuchten noch, den Mann zu reanimieren. Für ihn kam jedoch jede Hilfe zu spät. Er war bereits erstickt.

Der Fall wirft viele Fragen auf: Ermittler der Kriminalpolizei müssen mit Hilfe von Gerichtsmedizinern klären, wie genau es zu diesem tragischen Todesfall kommen konnte, ob der Mann unmittelbar nach dem Sturz bewusstlos war und wie lange genau er sich in seiner hilfloser Lage befand. Auch die Markierung der Piste dürfte Gegenstand weiterer Untersuchungen sein.

Das Skigebiet Silvretta Montafon liegt im äußersten Westen Österreichs unweit des Bodensees. Für Winterurlauber stehen dort bis zu 140 Kilometer präparierter Piste zur Verfügung. Zum Zeitpunkt des Unglücks herrschten im Skigebiet schlechte Sichtverhältnisse.

Quelle: n-tv.de

Empfehlungen