Panorama
Er ist noch nicht vorbei, der Sommer.
Er ist noch nicht vorbei, der Sommer.(Foto: dpa)
Sonntag, 20. August 2017

Die Wetterwoche im Schnellcheck: Sommer-Comeback mit Schönheitsfehlern

Der Blick aus meinem Fenster zeigt gerade einen blauen Himmel und Sonne satt. Sieht eigentlich wirklich nicht schlecht aus. Allerdings passt das Feeling nicht so richtig. Denn die kalte Luft vom Nordpolarmeer ist doch deutlich zu spüren. Das zeigt auch der Blick auf die Frühwerte am Sonntag in der Früh: 5 bis 14 Grad. Und in einigen Lagen der Mittelgebirge und an der Schwäbischen Alb gab es sogar Bodenfrost. Kurzum: Wir sind ganz unten angekommen, und es kann ja (fast) nur aufwärts gehen. Und das wird es auch.

Top und Flop

n-tv-Meteorologe Björn Alexander.
n-tv-Meteorologe Björn Alexander.

Bis zum Mittwoch geht es erst einmal steil bergauf. Zwar wird es nach wie vor Schönheitsfehler auf unseren Wetterkarten geben. Aber: Die nächsten Tage werden sich wieder wie Sommer anfühlen. Und dann kommt das altbekannte Spiel. Denn kaum ist die Wärme da, da steigt auch schon die Schauer- und Gewittergefahr. Ein unwetterträchtiger Tag könnte der Donnerstag werden. Danach bestehen allerdings Chancen, dass der Sommer am Wochenende nochmals Anlauf nimmt. 

Montag

Nordöstlich der Elbe sowie im Südwesten gibt es zeitweise dichte Wolkenfelder und örtlich etwas Regen. Zu Beginn sind vielleicht auch noch einzelne Gewitter drin. Schöner startet die neue Wetterwoche von der Nordsee bis herunter an den Harz und weiter nach Bayern. In Richtung Westen sind noch kompaktere Wolken unterwegs. Generell wird es aber im Tagesverlauf immer freundlicher. Die Temperaturen: Von Südwesten her erholen sie sich langsam. Jedoch sind die Höchstwerte von 18 bis 22 Grad natürlich noch immer rund 3 bis 6 Grad unter dem jahreszeitlichen Durchschnitt. Der Wind wird insgesamt schwächer, weht aber besonders im Nordosten durchaus noch stark bis stürmisch. 

Dienstag

Uns erwartet ein mehrheitlich trockener Mix aus Sonne und Wolken. Einzig bei den Nordlichtern sind einzelne Schauer nicht ganz auszuschließen. Am meisten Sonne und Sommerfeeling bekommt derweil schon der Süden bei bis zu 26 Grad am Oberrhein. An den schattigeren Küsten sind es maximal Werte um die 18 Grad. Bei auflandigem Wind kann es dort leider auch kaum wirklich wärmer werden. Denn die Wasserflächen von Nord- und Ostsee bringen es derzeit oft nur auf 17 bis 19 Grad.  

Mittwoch

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In den Alpen sind nachmittags örtliche Gewitter denkbar. Ansonsten wird es aber ein überwiegend sonniger und dementsprechend warmer Sommertag. Bei Seewind mit Höchstwerten um die 20 Grad. Im großen Rest werden es gerne mal um die 22 bis 30 Grad. 

Donnerstag

An der Temperaturspanne von 20 bis 30 Grad ändert sich nichts. Am Wetter schon. Denn von Westen kommen teilweise kräftige Schauer und Gewitter auf, die sich im Tagesverlauf ostwärts ausbreiten. Für Details ist es zwar noch zu früh, jedoch sind aus heutiger Sicht leider mal wieder Unwetter möglich. Dazu im Norden 20 bis 23, in der Mitte um 26, im Süden vereinzelt bis 30 Grad. 

Freitag 

Leicht wechselhaftes, aber sommerlich warmes Wetter. Temperaturen: 20 Grad auf Sylt, 24 Grad in Berlin, 25 in Köln, 28 in München und bis 30 Grad in Freiburg. 

Am Wochenende

Bei den Temperaturen dürfen wir optimistisch sein. Denn die Wettermodelle berechnen für die Nordhälfte gerne mal 20 bis 25 Grad. Von der Mitte südwärts liegen die Prognosen bei 25 bis 30 Grad. Auch Temperaturspitzen bis über 30 Grad werden uns von den Computern zur Zeit angeboten. Wir dürfen also gespannt sein. Und das gilt auch in Sachen Sonnenschein. Vielleicht wird es ja endlich mal ein schönes und warmes Wochenende ohne große Gewittergefahr. 

Quelle: n-tv.de

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