Panorama

Zwölf chinesische Arbeiter getötetSprengstofffabrik fliegt in die Luft

20.05.2013, 16:12 Uhr
AP924724556307
Von der einstigen Fabrik ist nur noch ein Trümmerhaufen übrig, unter den Steinen liegen wohl noch Menschen. (Foto: ASSOCIATED PRESS)

Die Mitarbeiter sind mitten in der Produktion, als ein großer Knall die Fabrikhalle erschüttert: Eine Firma für Sprengstoff explodiert im chinesischen Caofan. Zwölf Menschen sterben, elf werden vermisst.

Bei einer Explosion in einer Sprengstofffabrik in China sind mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen. Elf wurden noch vermisst, wie die Nachrichtenagentur China News Service berichtete. 19 Menschen erlitten Verletzungen. Das Unglück passierte in einem Werk des Unternehmens Poly Explosives in der Stadt Caofan, Provinz Shandong. 34 Arbeiter seien zum Zeitpunkt des Unglücks in der Fabrikhalle gewesen, die völlig zerstört wurde.

Die Wucht der Explosion ist so heftig gewesen, dass einzelne Trümmer bis zu 200 Meter weit flogen. Umliegende Häuser sind auch beschädigt worden, Fenster zerbarsten. Bergungsmannschaften suchten mit Spürhunden in den Trümmern nach Opfern. Auch wurde ein Kranwagen eingesetzt, um schwere Betonteile zu heben.

Das Werk des in der Provinzhauptstadt Jinan beheimateten Unternehmens stellt nach Angaben der Staatsmedien Sprengmittel für zivile Zwecke her. Die jährliche Produktion wurde auf 30.000 Tonnen beziffert. Die Ursache des Unglücks war zunächst nicht bekannt.

Quelle: ntv.de, jtw/dpa