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New York in der Hurrikan-Krise: Auf Long Island überraschte die Flut eine Reihe der berühmten gelben Taxis.
New York in der Hurrikan-Krise: Auf Long Island überraschte die Flut eine Reihe der berühmten gelben Taxis.(Foto: dpa)

"Mutter Natur spielt nicht": Stars twittern gegen den Sturm

Supersturm "Sandy" legt nicht nur das öffentliche Leben an der US-Ostküste lahm: In Metropolen wie Washington oder New York überrollt der Sturm auch zahlreiche berühmte Persönlichkeiten. Aus dem Trockenen schicken die Stars und Sternchen ihre guten Wünsche in die Welt.

Das Smartphone jederzeit greifbar: Michelle Trachtenberg (3. v.l.) twittert für ihre Fans, hier allerdings nicht in einer Notunterkunft, sondern bei einer Modenschau mit Freundinnen.
Das Smartphone jederzeit greifbar: Michelle Trachtenberg (3. v.l.) twittert für ihre Fans, hier allerdings nicht in einer Notunterkunft, sondern bei einer Modenschau mit Freundinnen.(Foto: REUTERS)

Die Lage ist ernst: Mit schweren Sturmböen, ausgiebigen Regenfällen und einer ungewöhnlich hohen Flut zieht der Wirbelsturm "Sandy" über die dichtbesiedelte Ostküste der Vereinigten Staaten. Eingeschlossen in ihren Wohnungen und Häusern warten die Menschen auf Nachrichten von außen. Im Online-Kurznachrichtendienst laufen die Drähte heißt.

In den großen Metropolen der Ostküste reißt die Naturkatastrophe auch unzählige prominente US-Bürger aus ihrem Alltag, darunter hochrangige Politiker, international berühmte Pop-Musiker und bekannte Schauspielerinnen. Vor allem aus dem Großraum New York kommen Botschaften, in denen sich die Stars mit teils dramatischen Appellen an ihre Fans richten.

"Ziehe mit der Familie in den Keller. Zu viele Riesenbäume fallen. Bleibt alle in Sicherheit. Gottes Segen", teilte die Schauspielerin Melissa Joan Hart - bekannt aus der TV-Serie "Sabrina - total verhext" - mit. Zuvor waren , nachdem schwere Äste das Dach ihrer Unterkunft durchschlagen hatten.

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Der New Yorker Regisseur und Filmproduzent ("Malcom X") schrieb: "WACHT AUF. Bitte bringt euch vor den Verwüstungen des Hurrikans in Sicherheit. Mutter Natur spielt nicht und das ist kein Witz. Ernste Angelegenheit. GEHT IN DIE SCHUTZRÄUME."

"Meine Gebete schließen alle mit ein, die von Hurrikan Sandy betroffen sind", bekannte Rap-Legende LL Cool J, der im New Yorker Stadtteil Queens aufgewachsen ist und mit den Verhältnissen vor Ort bestens vertraut sein dürfte. "Bleibt in Sicherheit!" Die Country-Sängerin konnte sich da nur anschließen: "Ich schicke meine Gebete raus an alle im Auge des Hurrikans."

"Ich wäre gern bei euch im Regen"

Andere Prominente versuchten, die beängstigende Lage mit Humor zu nehmen. "Spätestens, wenn kein einziges Taxi mehr auf der Straße zu sehen ist, weißt du, dass New York City in einer Hurrikan-Krise steckt", twitterte zum Beispiel die gebürtige New Yorkerin Michelle Trachtenberg ("Buffy", "Gossip Girl"). Sie vergaß dabei nicht, ihre Nachricht mit dem Twitter-Stichwort des Tages zu kennzeichnen: .

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Die New Yorker Popsängerin befindet sich derzeit auf Tour, wollte sich aber angesichts des Sturms trotzdem verbunden mit Familie und Freunden daheim zeigen. "Dieses Wasser, das Downtown flutet, während meine Freunde im Dunkeln sitzen, macht mich traurig", twitterte sie. "Ich liebe dich, New York. Ich vermisse dich, Mama, Papa, (Schwester) Natali und alle meine Freunde. Ich wäre gern bei euch im Regen." Zum Schluss schrieb Gaga mitten in der Nacht, auch bei Facebook: "Ich bete jetzt und gehe schlafen - an euch alle denkend."

, der britische Komiker und Schöpfer der Serie "The Office", nutzte den Sturm offenbar, um zwei kalifornische TV-Sternchen aufs Korn zu nehmen. "Diese 'Sandy', die an der kompletten Ostküste bläst und über die andauernd im Fernsehen berichtet wird, das ist eine von den Kardashian-Schwestern, oder?", hieß es kurzzeitig unter @rickygervais. Gervais lebt seit Längerem in New York.

Erst vergangenen Herbst hatte er sich dort ein millionenteures Apartment in einer vornehmen Gegend im Nordosten Manhattans als Zweitwohnung zugelegt. Gervais Kardashian-Tweet wurde anscheinend noch in der Nacht zurückgezogen. Stattdessen veröffentlichte er am Morgen einen Spendenaufruf zugunsten des American Red Cross.

, die Tochter des 42. US-Präsidenten Bill Clinton und der derzeit amtierenden Außenministerin , lenkte die Aufmerksamkeit ihrer Twitter-Fans dagegen auf die aktuelle Auslandsreise ihrer Mutter. Unter den Hashtags #Mali und #Sandy heißt es bei @ChelseaClinton: "Dankbar, dass meine Mama weit weg von 'Sandy' ist und in Algerien am Frieden für Mali arbeitet."

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Quelle: n-tv.de

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