Gehaltserhöhung im "Crazy Horse"Striptease-Streik ist vorbei

Die Tänzerinnen im Pariser Cabarets "Crazy Horse" sind sauer. Der belgische Eigner des Nachtclubs zahlt mies und weigert sich, die Gehälter zu erhöhen. Die Damen greifen zum Äußersten: Sie streiken. Ihr Arbeitgeber lenkt nun ein und steckt etwas mehr in die Lohntüten.
Die Nackt-Tänzerinnen schwingen wieder die Beine: Der erste Streik in der Geschichte des legendären Pariser Cabarets "Crazy Horse" ist beendet. Nach zwei Annullierungen des Spektakels "Feu" nahmen die Tänzerinnen des berühmten Nachtclubs ihre Arbeit wieder auf. Das Cabaret bestätigte, dass sich das Management mit den Tänzerinnen auf eine Lohnerhöhung geeinigt habe. Die Frauen waren seit drei Tagen im Streik.
Der Nachtclub in der Nähe der Prachtstraße Champs-Élysées gehört zu den bekanntesten und geschichtsträchtigsten Cabarets in Paris und lockt jährlich bis zu 140.000 Zuschauer. Das Etablissement mit seinen rund hundert Beschäftigten gehört seit 2005 belgischen Investoren.