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Der Studie zufolge fehlten 2015 täglich 44 von 1000 Frauen bei der Arbeit.
Der Studie zufolge fehlten 2015 täglich 44 von 1000 Frauen bei der Arbeit.(Foto: picture alliance / dpa)

Unterschied höher als gedacht: Studie: Frauen sind öfter krank als Männer

2015 fehlen bei der Arbeit so viele Menschen krankheitsbedingt wie seit Langem nicht mehr. Im neuen DAK-Gesundheitsreport steht, dass Frauen dabei häufiger ausfallen als Männer. Auch bei den Gründen unterscheiden sich die Geschlechter.

Frauen sind nach einer Studie der Krankenkasse DAK-Gesundheit häufiger krank als Männer. Der Krankenstand lag im vergangenen Jahr 14 Prozent höher. Demnach fehlten täglich 44 von 1000 Frauen bei der Arbeit, bei Männern waren es 39. Dies geht aus dem neuen DAK-Gesundheitsreport hervor. Der allgemeine Krankenstand erreichte den höchsten Wert seit 16 Jahren. Der Unterschied beim Krankenstand zwischen Männern und Frauen sei größer als gedacht, sagte DAK-Chef Herbert Rebscher.

Weiter zeigte die Untersuchung, dass Männer in allen Altersgruppen sehr viel öfter wegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen fehlten als Frauen (65 Prozent mehr Fehltage). Frauen fehlten dagegen deutlich öfter wegen psychischer Erkrankungen als Männer (67 Prozent mehr Fehltage).

Sie seien vor allem von Depressionen weit häufiger betroffen gewesen. Frauen nahmen demnach auch öfter Psychopharmaka: Jede elfte habe im vergangenen Jahr eine Verordnung für Antidepressiva bekommen, bei den Männern sei es nur jeder zwanzigste gewesen.

Quelle: n-tv.de

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