Panorama

Verseuchtes Wasser um FukushimaTanks sollen Abhilfe schaffen

05.06.2011, 12:29 Uhr

370 Tanks sollen das aus der japanischen AKW-Ruine austretende radioaktiv verseuchte Wasser auffangen. Der Transport wird voraussichtlich Mitte August abgeschlossen sein. Erst zwei Tanks sind schon vor Ort.

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Stahltanks werden vom Norden Tokios zur AKW-Ruine gebracht. (Foto: REUTERS)

Zu der beschädigten japanischen Atomanlage Fukushima sollen bis Mitte August 370 Tanks gebracht werden, um das radioaktiv verseuchte Wasser aus den Reaktorgebäuden aufzufangen. Eine Sprecherin der Betreiberfirma Tepco sagte, in die Tanks passten insgesamt mehr als 40.000 Tonnen Wasser. Zwei der Behälter seien bereits seit Samstagabend auf dem Weg nach Fukushima, bis Mitte August sollen demnach alle Tanks die Anlage erreicht haben.

In Fukushima hatte sich nach dem schweren Erdbeben und dem anschließenden Tsunami Mitte März eine Reihe von Unfällen ereignet, in deren Folge die Kühlsysteme in den Reaktoren ausgefallen waren. Um die Brennstäbe wenigstens von außen weiter zu kühlen, hatten Arbeiter tonnenweise Wasser auf die Anlage gesprüht.

Bereits am Vortag hatte Tepco erklärt, dass Rauch aus einer Spalte zwischen einem Rohr und dem Boden eines Reaktorgebäudes ausgetreten sei. Dem Betreiber der Atomanlage zufolge wurden in der Atomanlage außerdem Strahlenwerte mit einer Rekordhöhe von 4000 Millisievert pro Stunde gemessen. Die Strahlenhöchstdosis liegt bei 250 Millisievert pro Jahr.

Quelle: AFP