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Samstag, 01. September 2007

Nächster Hurrikan droht: Tropensturm streift Mexiko

Die Ausläufer des Tropensturms "Henriette" haben die mexikanische Pazifikküste erreicht. In Acapulco setzte starker Regen Straßen unter Wasser, die Häfen wurden für kleine Boote gesperrt. Mehr als 1.000 Schulen blieben auf Anordnung der Behörden vorsorglich geschlossen. Auf der Hauptstraße zwischen Acapulco und dem nördlichen gelegenen Zihuatanejo ging ein Erdrutsch nieder. In der Karibik gewann unterdessen der Wirbelsturm "Felix" an Stärke.

"Henriette" bewegte sich am Samstag parallel zur mexikanischen Küste in nordwestlicher Richtung. Die Windböen erreichten Spitzengeschwindigkeiten bis zu 85 Kilometern pro Stunde. Meteorologen rechneten damit, dass "Henriette" am Sonntag zum Hurrikan heraufgestuft werden könnte. Sie erwarteten allerdings nicht, dass das Zentrum des Sturms auf Land trifft.

Für einen langen Küstenstreifen von Manzanillo im mexikanischen Staat Colima über Acapulco bis nach Cabo Corrientes im Süden galt eine Unwetterwarnung. Erst in der vergangenen Woche hatte der Hurrikan "Dean" die mexikanische Halbinsel Yucatn heimgesucht und schwere Schäden verursacht.

Das Zentrum des Tropensturms "Felix" befand sich am Samstagvormittag rund 50 Kilometer nordwestlich der Karibik-Insel Grenada, wie das Hurrikan-Zentrum in Miami mitteilte. Die Windböen erreichten Geschwindigkeiten von 64 Kilometern pro Stunde. "Felix" bewegte sich in westlicher Richtung fort. Es wurde erwartet, dass er am Sonntag die Inseln Aruba, Bonaire und Curaao streift.

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