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Der Strandgutsammler Peter Mark fand das gute Stück auf den Haida-Gwaii-Inseln vor der Küste der Provinz British Columbia.
Der Strandgutsammler Peter Mark fand das gute Stück auf den Haida-Gwaii-Inseln vor der Küste der Provinz British Columbia.(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Strandgut erinnert an Katastrophe: Tsunami-Harley wird ausgestellt

Nach dem Erdbeben und dem anschließenden Tsunami in Japan vor einem Jahr treiben Unmengen herrenloser Güter übers Meer. So driftet ein Container mit privaten Dingen eines Japaners nach Kanada. Eine darin enthaltene Harley-Davidson treibt später an den Strand. Das Motorrad soll im Museum an die vielen Opfer der Katastrophe erinnern.

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Ein Motorrad, das mehr als in Kanada angespült worden ist, kommt ins Museum. Der Motorradbauer Harley-Davidson teilte in Milwaukee (Wisconsin) mit, die 2004 FXSTB Softail Night Train solle künftig im Werksmuseum gezeigt werden. Das sei der Wunsch des Besitzers in Japan.

Die Maschine stand in einem Container, der im März 2011 von dem verheerenden Tsunami fortgerissen wurde. Die Fracht driftete mehr als ein Jahr die fast 7000 Kilometer über den Pazifik, bis sie vor der Küste von British Columbia, der Provinz um Vancouver, angeschwemmt wurde. Weil das Motorrad immer noch das japanische Nummernschild trug, konnte es zweifelsfrei zugeordnet werden.

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hatte dem Besitzer angeboten, das Motorrad für ihn zu reparieren und wieder nach Japan zu schaffen. Der 29-Jährige, der drei Verwandte während der Naturkatastrophe verloren habe und nach wie vor in einer Behelfsunterkunft lebe, habe aber höflich abgelehnt. Stattdessen solle das Motorrad lieber im Museum an die menschlichen Opfer der Katastrophe erinnern.

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Quelle: n-tv.de

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