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Verkehrschaos in Washington: Für 29 Stunden fährt keine U-Bahn
Verkehrschaos in Washington: Für 29 Stunden fährt keine U-Bahn(Foto: imago/UPI Photo)

Über 700.000 Menschen betroffen: U-Bahn in Washington steht still

Vor wenigen Tagen kommt es in der Washingtoner U-Bahn zu einem Kabelbrand. Als Vorsichtsmaßnahme schließt die Stadt das komplette Metro-Netz, bis alles vollständig überprüft ist. Das sorgt in der US-Metropole für ein ordentliches Chaos.

Die komplette Schließung der U-Bahn in ganz Washington hat in der US-Hauptstadt zu einem Verkehrschaos und vielen kilometerlangen Staus geführt. Hunderttausende mussten auf Autos und Busse ausweichen. Grund ist ein Kabelbrand vor einigen Tagen, nach dem das System vollständig überprüft wird.

Die U-Bahn ist die zweitgrößte der USA. Sie wird jeden Tag von mehr als 700.000 Menschen genutzt. Die Züge sollen am Donnerstagmorgen wieder fahren. Der jüngste Kabelbrand erinnerte an ein Feuer, bei dem 2015 ein Passagier getötet und mehrere verletzt wurden. Viele Fahrgäste reagierten mit Gleichmut und äußerten Verständnis für die Sicherheitsbelange. Andere hatten zu spät von der Schließung erfahren und zeigten sich verärgert.

Metro wird oft kritisiert

Die Metro wird wegen ihres teilweise maroden Zustands sowie häufiger Pannen und Verspätungen häufig kritisiert. Mitarbeiter der Bundesregierung durften freinehmen oder von zu Hause aus arbeiten.

Die seit längerem andauernde Diskussion über eine mangelhafte Finanzierung des alten Systems erhielt neue Nahrung. "Es ist klar, dass jahrelange Unterfinanzierung und inkonsequente Sicherheitsaufsicht uns an diesen Punkt gebracht haben", erklärte Senator Ben Cardin (Maryland). Der Kongress müsse Ernst machen bei der Finanzierung der Metro.

Maryland und Virginia teilen sich die Verwaltung des Washingtoner Metrosystems mit dem District of Columbia. Die Taxi-Kommission der Stadt erlaubte ihren Fahrern, ausnahmsweise mehrere Passagiere mitzunehmen. Der Fahrdienst Uber warb verstärkt für sich, hob aber wegen der höheren Nachfrage auch die Preise an.

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Quelle: n-tv.de

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