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Bürgerwehr besetzt Park-Gebäude: US-Polizei will Showdown mit Miliz vermeiden

Im US-Bundesstaat Oregon haben bewaffnete Regierungsgegner ein Gebäude in einem Nationalpark besetzt. Doch die Behörden lassen es offenbar nicht auf einen Schusswechsel ankommen - und halten sich vorerst zurück.

Nach der Besetzung eines Verwaltungsgebäudes in einem Naturpark im US-Bundesstaat Oregon durch eine Bürgerwehr halten sich Polizei und Behörden zurück. Im Hintergrund liefen Bemühungen um eine Lösung, berichtete der öffentlich-rechtliche Sender OPR.

Ein Krisenstab von Polizei und Strafverfolgungsbehörden soll nun auf regionaler und Bundesebene eingerichtet werden. Die örtliche Polizei rief die Bevölkerung auf, sich von dem Gebäude fernzuhalten.

Die teils bewaffneten Männer wollen so lange ausharren, "wie es nötig ist - Tage, Wochen, oder sogar noch länger", sagte ihr Anführer Ammon Bundy in Interviews. Die Gruppe spricht von bis zu 150 Besetzern im Malheur National Wildlife Refuge, die Polizei von 15 Menschen.

Der Protest entzündet sich an der Verurteilung von zwei Ranchern zu fünf Jahren Haft wegen Brandstiftung. Den beiden - Vater und Sohn - wurde laut Medienberichten angelastet, auf dem Land der Bundesregierung ein Feuer gelegt zu haben, um Spuren von Wilderei zu verwischen. Sie sollen sich am Montag im Gefängnis melden.

Bundy und seine Anhänger sprechen von "Machtmissbrauch" der Behörden. Auf Twitter (#OregonUnderAttack und #bundymilitia) stritten sich Befürworter und Anhänger über die Rechtmäßigkeit der Aktion. Im Ort Burns hingen vereinzelt Plakate mit der Aufschrift "Militiamen go home" ("Geht nach Hause, Milizionäre").

Quelle: n-tv.de

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