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Wie groß der Schaden ist, muss nun ermittelt werden.
Wie groß der Schaden ist, muss nun ermittelt werden.(Foto: dpa)

Kollision auf Nord-Ostsee-Kanal: Unfall mit Schwebefähre lähmt Zugverkehr

Am morgen kollidiert auf dem Nord-Ostsee-Kanal ein Frachter mit der bekannten Schwebefähre. Dabei wird ein Mensch schwer verletzt. Bis mindestens zum Nachmittag sind zudem etliche Zugverbindungen unterbrochen.

Die Rendsburger Eisenbahnhochbrücke über den Nord-Ostsee-Kanal ist seit den Morgenstunden für den Zugverkehr gesperrt. Grund hierfür sei der schwere Unfall der Rendsburger Schwebefähre, sagte ein Sprecher des für die Brücke zuständigen Wasser- und Schifffahrtsamtes Kiel-Holtenau (WSV). Die Fähre - sie hängt an Stahlseilen an der Eisenbahnhochbrücke - war gegen 6.30 Uhr mit einem Frachter kollidiert. Der Fährführer wurde laut Polizei schwer verletzt und kam ins Krankenhaus. Außerdem wurde der einzige Passagier leicht verletzt.

Eine Bahnsprecherin sagte, dass die drei Zugstrecken von Hamburg nach Flensburg, von Husum nach Kiel und von Kiel nach Rendsburg von der Sperrung der denkmalgeschützten Eisenbahnbrücke betroffen seien.  Ein Schienenersatzverkehr mit Bussen sei eingerichtet. Die Sperrung der Brücke werde mindestens bis zum Nachmittag dauern. Der WSV-Sprecher erklärte, mögliche Schäden an der Brücke - einer Stahlkonstruktion - müssten zunächst festgestellt und dann statisch bewertet werden. Wie lange dies dauere, sei noch nicht absehbar.

Quelle: n-tv.de

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