Straßen überflutetUnwetter im Norden
Starke Gewitter mit Hagel, Starkregen und Sturmböen haben schwere Schäden in Niedersachsen angerichtet.
Schwere Gewitter mit Hagel, Starkregen und Sturmböen haben massive Schäden in Niedersachsen angerichtet. Die Polizei warnte im Rundfunk vor umgestürzten Bäumen und überfluteten Straßen. Im Landkreis Leer wurde an allen Schulen der Unterricht abgesagt. Für Kinder, die dennoch in den Schulen eintrafen, wurde eine Notbetreuung eingerichtet. Vermutlich in Folge eines Blitzschlages wurde der Emstunnel aus Sicherheitsgründen vorübergehend für eine Stunde gesperrt.
Zwischen den Anschlussstellen Papenburg und Leer-West war die A 31 wegen Überflutung einer Senke für über eine Stunde nicht befahrbar. Unwetter wurden auch aus Bremen gemeldet. Die Unwetterzentrale des Wetterdienstes meteomedia sprach von einer "brisanten Wettersituation".
Am Nachmittag wird es in weiten Teilen Deutschlands Schauer geben, für den Süden und Osten Deutschlands erwarten Meteorologen Starkregen, Hagel und Sturmböen. Nur Richtung Neiße bleibt es mitunter noch bis zum Abend trocken.
Bis 33 Grad
Die Temperaturen erreichen heute zwischen Hochrhein und Nordsee 20 bis 27, weiter östlich sogar bis zu 33 Grad. Doch die Abkühlung folgt.
Während am Mittwoch im Süden und Osten Schauer- und Gewitterreste abklingen und sich die Sonne allmählich durchsetzt, steigt im Nordwesten schon wieder die Wahrscheinlichkeit für Regen. Der Südwest- bis Nordwestwind weht im Nordwesten ganztags frisch bis stark, sonst lässt er langsam nach. Die Temperaturen kommen über 15 bis 20 Grad kaum mehr hinaus.
Am Donnerstag konzentrieren sich die Schauer auf den Osten und Südosten, während im Westen zeitweise die Sonne scheint. Es wird windig und kühl.