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Vor dem Haus der Familie in Ilsede.
Vor dem Haus der Familie in Ilsede.(Foto: dpa)

Familiendrama in Ilsede: Vater packt aus

Der Vater der vier getöteten Kinder aus dem Landkreis Peine gesteht seine Mordtat. Möglicherweise ist er aber nicht schuldfähig. Der 36-Jährige wird in einer psychiatrischen Klinik behandelt. Er hatte den 5, 7, 9 und 12 Jahre alten Kindern die Kehlen durchgeschnitten.

Nach dem Familiendrama im niedersächsischen Ilsede hat der tatverdächtige Vater Medienberichten zufolge ein Geständnis abgelegt. Der 36-Jährige habe in einer Vernehmung zugegeben, am Abend des 14. Juni seine vier Kinder mit einem Messer erstochen zu haben, berichtete die "Peiner Allgemeine Zeitung" und berief sich auf den Staatsanwalt. Der Zeitung zufolge habe der Mann unbedingt aussagen wollen.

Der Vater soll seinen vier Kinder im Alter von 5, 7, 9 und 12 Jahren nach dem Ergebnis der Obduktion die Kehlen durchgeschnitten haben. Der Mann hatte anschließend versucht, sich das Leben zu nehmen, wurde aber gerettet und lag tagelang im Koma.

Im Fall der 12 Jahre alten Tochter gehen die Ermittler von Totschlag aus, weil sich das Mädchen gewehrt hatte. Bei den Söhnen wirft die Staatsanwaltschaft dem Vater Mord vor.

Die 34 Jahre alte Mutter war zum Tatzeitpunkt im Urlaub. Als Motiv für das Verbrechen werden Eheprobleme vermutet. Ein erstes Gutachten hatte dem Mann eine erheblich verminderte Schuldfähigkeit attestiert.

Quelle: n-tv.de

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