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(Foto: picture alliance / dpa)

Wegen Schüssen in Memmingen: Viereinhalb Jahre für Amok-Täter

Mit den Pistolen seines Vaters geht ein 14-Jähriger in die Schule und schießt später auf einem Sportplatz um sich. Verletzt wird niemand, trotzdem muss er nun viereinhalb Jahre ins Gefängnis.

Nach dem Memminger Amokalarm muss ein 15-Jähriger in Jugendhaft. Das Landgericht verurteilte den Schüler unter anderem wegen versuchten Totschlags in vier Fällen zu viereinhalb Jahren Jugendstrafe. Dies teilte ein Justizsprecher aus der nichtöffentlichen Verhandlung mit.

Der Jugendliche hatte am 22. Mai 2012 mit scharfen Waffen seines Vaters zuerst an seiner Schule und später auf einem Sportplatz mehrere Schüsse abgefeuert. Verletzt wurde niemand.

Die Staatsanwaltschaft hatte fünf Jahre Jugendstrafe für den Schüler gefordert. Sie ist von einem geplanten Amoklauf überzeugt.

Quelle: n-tv.de

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