Panorama

Helfer können 42 Tiere rettenWalsterben vor Neuseeland

28.12.2009, 08:38 Uhr

Dramatische Szenen an der Küste Neuseelands: Hunderte Wale verirren sich an die Strände, wo allein am Wochenende 125 von ihnen sterben. Bei einer Rettungsaktion schaffen es Freiwillige und Touristen, 42 Wale vor dem qualvollen Tod zu bewahren.

Mehr als 125 Wale sind innerhalb weniger Tage an der Küste Neuseelands gestrandet und dort verendet. Allein in Farewell Spit im Westen der Südinsel des Pazifikstaates starben am Wochenende 105 Grindwale, wie Hans Stoffregen von der Umweltbehörde der Zeitung "Nelson Mail" sagte. Die Meeressäuger seien in schlechter Verfassung gewesen und hätten teilweise eingeschläfert werden müssen. "Es war schrecklich, aber für sie konnte nichts mehr getan werden", sagte Stoffregen. "Man konnte den Schmerz und das Leid in ihren Augen sehen."

An der Ostküste der neuseeländischen Nordinsel verendeten 21 weitere Grindwale. Freiwillige und Urlauber konnten jedoch dabei helfen, 42 andere Tiere der Herde wieder ins Meer hinaus zu leiten, wie die Sprecherin der örtlichen Naturschutzbehörde, Lyn Williams, sagte. Eine Walkuh habe kurz nach der Rettungsaktion sogar ein Junges zur Welt gebracht.

Quelle: AFP