Panorama

"Was viele Menschen nie erleben"Wasserfälle am Ayers Rock

16.01.2010, 10:50 Uhr
Australien-Uluru-Ayers-Rock
Australien_Uluru_Ayers (Foto: AP)

Heftige Regenfälle sorgen am australischen Ayers Rock für ein seltenes Naturschauspiel: Wasserfälle stürzen von den Kanten des roten Felsens hinunter und lassen die Umgebung grünen.

Heftige Regenfälle haben am Ayers Rock, dem riesigen roten Sandsteinberg in der zentralaustralischen Wüste, für ein Naturschauspiel gesorgt. Nach dem Durchzug eines tropischen Zyklons im vergangenen Monat seien von den Felskanten des zu einem Wahrzeichen Australiens gewordenen Monolithen Wasserfälle hinuntergestürzt, sagte die Managerin des Uluru-Kata Tjuta Nationalparks, Christine Burke, dem staatlichen Rundfunk. Die Natur in der Gegend sei anschließend richtig in Fahrt gekommen.

"Das ist etwas, was viele Menschen nie erleben: Den Park zu dieser Zeit grün zu sehen, die Pflanzen sprießen und die Blumen blühen", ergänzte Burke. "Es sieht großartig aus." Für gewöhnlich gehen am Ayers Rock, der von den Ureinwohnern Uluru genannt wird, pro Jahr nur rund 30 Zentimeter Regen nieder. Der Januar ist mit bis zu 45 Grad Celsius der heißeste Monat überhaupt. Um den riesigen Sandstein ranken sich zahlreiche Legenden der australischen Ureinwohner.

Quelle: AFP