Mittwoch, 12. September 2007
Vogelgrippe in Bayern: Weitere Höfe betroffen
Die Vogelgrippe breitet sich in Bayern weiter aus. Nach einer Massenkeulung von 205.000 Zuchtenten vor wenigen Tagen werden jetzt weitere 41.000 Tiere eines Hofes im niederbayerischen Dietersburg getötet. Bei der Untersuchung von Proben des Betriebs sei ein Vogelgrippevirus des Subtypes H5 gefunden worden, teilte das Landratsamt in Pfarrkirchen mit.
Am Freitag sollen voraussichtlich 26.000 Enten eines weiteren Unternehmens aus dem Landkreis Dingolfing-Landau gekeult werden. Bislang ist allerdings noch kein entsprechender Bescheid an den betroffenen Betrieb gegangen. Das Landratsamt im niederbayerischen Dingolfing wollte deshalb keine näheren Angaben zu dem Fall machen.
Die Vogelgrippe war zuerst im August bei einem Unternehmen im mittelfränkischen Wachenroth ausgebrochen. Dort waren 160.000 Enten gekeult worden. Anschließend wurden 20 Betriebe genauer untersucht, die in engem geschäftlichen Kontakt mit dem betroffenen Hof standen. Dabei war das H5N1-Virus auch bei zwei Tochterunternehmen entdeckt worden. 205.000 Tiere wurden daraufhin getötet. Diese bislang größte Tötungsaktion von Zuchttieren in Deutschland war in der Nacht zum Dienstag zu Ende gegangen.
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