Kulturreise nach Stonehenge & CoWeltkulturerbe bei Google Earth
Die Berliner Museumsinsel, der Kölner Dom, das Schloss von Versailles und andere UNESCO-Welterbestätten lassen sich demnächst auch vom Schreibtisch aus virtuell besichtigen - über Google Maps, Google Earth und Street View.
Die Berliner Museumsinsel, der Kölner Dom und andere Welterbestätten lassen sich demnächst auch vom Schreibtisch aus virtuell besichtigen. Die UN-Kulturorganisation UNESCO und Google wollen einen Großteil der 890 Kultur- und Naturerbestätten via Internet zugänglich machen. Derzeit laden bereits 19 dieser Orte über Google Maps, Google Earth und Street View zu virtuellen Spaziergängen ein, darunter das Schloss von Versailles und die prähistorische Anlage Stonehenge.
Wann die ersten deutschen Stätten aufgenommen werden, stehe noch nicht fest. "Wir wollen möglichst vielen Menschen den Zugang zu Bildung ermöglichen", sagte Google-Sprecherin Jessica Powell in Paris. Die Kosten für das Projekt übernimmt das US-Unternehmen, für Nutzer ist es gratis. Die Website www.google.com/UNESCO soll in Kürze freigeschaltet werden.
Die UNESCO setzt sich seit 1972 für den Erhalt außergewöhnlicher Natur- und Kulturstätten ein. Aktuell umfasst die Liste des Welterbes 890 Denkmäler aus 148 Ländern.