Panorama
Montag, 17. Juli 2017

"Sixpack macht nicht glücklich": Wie eine Bodybuilderin sexy wurde

Jung, schön und sehr dünn - für dieses unrealistische Schönheitsideal rackerte sich Jolene Nicole Jones jahrelang im Fitnessstudio ab. Bis der Tag kam, an dem die 26-Jährige von alldem genug hatte. Jetzt trifft sie sich wieder mit Freunden - und ist schöner denn je.

Gestählte Muskeln, kein Gramm Fett am braungebrannten Körper: Jolene Nicole Jones sah aus eine typische Bodybuilderin. Sie lebte nach einem strengen Fitness-Plan, wechselte ihre Diät zwischen Protein-Shakes und abgewogenem Hähnchen ab. Um Kalorien zu verbrennen, verbrachte sie täglich mehrere Stunden mit schweißtreibenden Workouts. Doch es kam der Tag, an dem die 26-Jährige aus dem US-Bundesstaat Montana genug von alldem hatte. Die junge Frau beschloss, ihr Leben zu ändern.

"Ein Sixpack macht mich nicht glücklich", schreibt sie auf der Facebook-Seite "Love What Matters". Jones sagte ihrem Fitnesswahn Goodbye. Statt einsamer Trainingsrunden traf sie Freunde und erfreute sich wieder an Dingen, die sie lange vernachlässigt hatte. "Ich habe mich endlich gefunden und festgestellt, dass ich mehr als nur eine Leidenschaft im Leben haben kann, ob es nun wandern ist, oder mich mit Freunden auf ein Bier zu treffen."

Früher hatte sie das Gefühl, nicht zu genügen. Ständig habe sie das Bedürfnis gehabt, sich zu verbessern, erklärte sie ihren früheren Drang zum extremen Fitness-Training. Mittlerweile sei das anders. "Heute bin ich mit Freunden Wildwasserbahn gefahren und habe es genossen, zu essen. Mein altes Ich hätte dieses Essen niemals angerührt", schreibt sie weiter.

Seitdem Jones ihr altes Ich verabschiedet hat, ist sie selbstbewusster geworden. Auch wenn andere Leute denken, sie lasse sich gehen, habe sie mittlerweile verstanden, dass der Körper wortwörtlich das Einzige sei, der uns durch dieses Leben trägt. Jones Appell endet mit den Worten: "Dein Wert wird nicht daran gemessen, was du heben kannst oder was die Waage anzeigt. Mein Wert wird durch die Menschen bestimmt, mit denen ich mich umgebe und durch das Lächeln in meinem Gesicht."

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Quelle: n-tv.de

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