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Bei Lößnitz in Sachsen liegt eine weiße Schneedecke auf dem Land.
Bei Lößnitz in Sachsen liegt eine weiße Schneedecke auf dem Land.(Foto: dpa)

Pünktlich zum ersten Advent: Winterwetter erreicht Deutschland

Weihnachtsromantiker könnten es sich nicht besser ausmalen: Zum Beginn der besinnlichen Tage schlägt der Winter zu, in weiten Teilen des Landes fällt und liegt Schnee. Auch in der Hauptstadt fallen die ersten Flöckchen. Freuen können sich aber auch die Wintersportler: In vielen Skigebieten geht der Liftbetrieb los.

Skifreuden auf dem Feldberg
Skifreuden auf dem Feldberg(Foto: dpa)

Über weite Teile Deutschlands hat sich zum Ersten Advent einen Hauch von Winterzauber gelegt. Pünktlich zum meteorologischen Winteranfang gingen auf dem Feldberg im Schwarzwald erstmals die Skilifte in Betrieb. Bei rund 30 Zentimetern Schnee und strahlend blauem Himmel tummelten sich Tausende Wintersportler auf den Schwarzwald-Pisten.

Auch Bayern startete in die Skisaison. Dort öffneten auf mehr als 1000 Metern Höhe die Lifte im Oberallgäu. "Die ersten begeisterten Wintersportler sind schon auf der Piste", sagte Liftbetreiber Rupert Schön. Im Moment müsse man noch mit Beschneiungsanlagen nachhelfen. Nach Angaben des Tourismusverbandes Allgäu lagen in der Region rund 40 Zentimeter Schnee. Der Deutsche Wetterdienst in München versprach zum nächsten Wochenende sinkende Schneefallgrenzen. Allerdings soll es auch trockener werden.

Thüringer Wald ist schneebedeckt

In der zweiten Liga in Aue musste die Helfer erstmal ran, bevor der Rasen bespielbar war.
In der zweiten Liga in Aue musste die Helfer erstmal ran, bevor der Rasen bespielbar war.(Foto: dapd)

Bei Sonnenschein und Schnee vergnügten sich derweil auch im sächsischen Mittelgebirge die ersten Ski- und Schlittenfahrer. Im Sauerland reichte es dagegen meist nur zur Schneeballschlacht. Die Skigebiete der Region wurden künstlich beschneit. Nördlicher, auf dem Brocken im Harz lagen immerhin elf Zentimeter - genug zum Rodeln.

Auch in den Höhenlagen des Thüringer Waldes wuchs die Schneedecke nach den Niederschlägen der vergangenen Tage weiter an. In Neuhaus am Rennweg lagen bis zu 34 Zentimeter Pulverschnee, in Siegmundsburg am Rennsteig wurden 25 Zentimeter gemessen, in Frauenwald 23 und in Oberhof 20 Zentimeter. Die Wintersportmöglichkeiten sind hier allerdings begrenzt. Lediglich in Neuhaus am Rennweg und in Oberhof waren am Samstag 25 Kilometer Skiwanderwege für Langläufer gespurt.

Unfälle im Norden

Schneefall am Brandenburger Tor
Schneefall am Brandenburger Tor(Foto: dpa)

Die Schneewolken kamen schließlich im Flachland an - in Berlin fielen die ersten Flocken. Auf dem bei Touristen beliebten Trödelmarkt an der Straße des 17. Juni brachten überraschte Händler hektisch ihre Ware in Sicherheit. Die Pracht verzog sich in der Hauptstadt jedoch schnell. Am Sonntagabend und in der Nacht zu Montag erwarteten die Meteorologen an der Spree das nächste Weiß.

Der Wintereinbruch hatte vor allem im Norden aber wieder auch Schattenseiten. Auf schneeglatten Fahrbahnen kam es in Schleswig-Holstein zu mehreren Unfällen. In Ellingstedt kam ein Taxifahrer von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug überschlug sich, der 48-Jährige wurde schwer verletzt. Sein einziger Fahrgast kam mit leichten Verletzungen davon. Das Fahrzeug war mit einem Paar Sommer- und einem Paar Winterreifen auf schneebedeckter Trasse unterwegs.

In Prohn bei Stralsund starb am späten Freitagabend ein junger Mann. Der 22-Jährige lag auf einer glatten Straße. Ein 23-jähriger Autofahrer sah ihn bei einsetzendem Schneefall zu spät, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und überfuhr ihn. Warum der junge Mann auf der Straße lag, war zunächst unbekannt.

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Quelle: n-tv.de

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