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Mit der Parade demonstrieren Deutsch-Amerikaner ihre Verbundenheit zur alten und zur neuen Heimat. Dabei spielt es keine Rolle, dass Steuben kein Bayer war.
Mit der Parade demonstrieren Deutsch-Amerikaner ihre Verbundenheit zur alten und zur neuen Heimat. Dabei spielt es keine Rolle, dass Steuben kein Bayer war.(Foto: picture alliance / dpa)

Deutsche und Amerikaner ehren Preußen-Offizier: Zehntausende feiern auf der Fifth Avenue

Mehrere Tausend Menschen haben in New York und Deutschland die Freundschaft zu den USA gefeiert. Zur traditionellen Steuben-Parade zogen Gruppen aus den USA und aus Deutschland, der Schweiz und Österreich über die Prachtstraße Fifth Avenue. Zum ersten Mal hatte der Zug auch einen französischen Aspekt: Zum 50. Jahrestag des Élysée-Vertrags nahmen auch französische Abordnungen teil.

Den Anfang machte eine Paradeabordnung der New Yorker Polizei mit amerikanischen und deutschen Fahnen. Den Schwerpunkt bildeten wieder Trachtengruppen, Deutschland wurde wie immer sehr süddeutsch präsentiert. Dazu waren Trachtengruppen aus Bayern, Baden-Württemberg und Thüringen, aber auch aus dem Saarland, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen angereist. "Grand Marshals" und damit Ehrengäste des Zuges waren in diesem Jahr der in den USA geborene Bundestagsabgeordnete und Koordinator der Bundesregierung für die transatlantischen Beziehungen, Harald Leibrecht, der Brauer Christian Dinkelacker und der Ex-Fußballspieler Werner Roth.

Die Parade ist nach Friedrich Wilhelm von Steuben benannt. Der preußische Offizier hatte aus dem Heer George Washingtons eine richtige Armee geformt. Er starb 1794 hochgeehrt im US-Bundesstaat New York.

Quelle: n-tv.de

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