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Der Papst auf dem Petersplatz in Rom.

Der Papst auf dem Petersplatz in Rom.
(Foto: AP)

Sonntag, 28. März 2010

Papst vor stressiger Woche: Zum Palmsonntag im Papamobil

Ostern in der Ewigen Stadt - das ist das stressigste Großereignis des Jahres in Rom. Papst Benedikt XVI. hat in diesen Tagen mehr öffentliche Auftritte zu absolvieren als zu jedem anderen Fest. Da muss der 83-Jährige seine Kraft einteilen.

Papst Benedikt XVI. hat die Prozession am Palmsonntag auf dem Petersplatz erstmals im Papamobil und nicht zu Fuß angeführt. Der Zug der Kardinäle und Bischöfe mit dem Papst an der Spitze endet traditionell am Altar vor dem Petersdom und erinnert an den Einzug Jesu in Jerusalem.

An Palmsonntag wird an den Einzug Jesu in Jerusalem erinnert.

An Palmsonntag wird an den Einzug Jesu in Jerusalem erinnert.
(Foto: AP)

Der im April 2005 zum Kirchenoberhaupt gewählte Joseph Ratzinger habe diesmal sein Spezialfahrzeug bevorzugt, um besser sichtbar für die Zehntausenden von Gläubigen zu sein, erklärte Vatikan-Sprecher Federico Lombardi. Außerdem stehe der Papst, der am 16. April 83 Jahre alt wird, vor einer anstrengenden Osterwoche mit einer großen Anzahl von Auftritten, Messen und Riten, sagte Lombardi.

Aber auch in Deutschland an den Einzug Jesu in Jerusalem erinnert. Zur Palmsonntags-Prozession in Heiligenstadt werden tausende Menschen erwartet. Sie wollen die traditionelle Prozession verfolgen, bei der Männer übergroße Heiligen-Bilder zum Leidensweg Jesu tragen. Viele Gläubige beteiligen sich auch direkt am mehrstündigen Prozessionszug durch die Stadt im katholisch geprägten Thüringer Eichsfeld. Die Prozession hat eine mehr als 400 Jahre lange Tradition in Heiligenstadt.

dpa

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