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Mit Schulbussen wurden die Eltern der Schüler einer Highschool in Glendale zu ihren Kindern gebracht.
Mit Schulbussen wurden die Eltern der Schüler einer Highschool in Glendale zu ihren Kindern gebracht.(Foto: AP)

Tragödie an Highschool in Arizona: Zwei Mädchen sterben nach Schüssen

Das Motiv ist rätselhaft: An einer Highschool in Glendale fallen am Morgen Schüsse. Wenig später finden Polizisten die Leichen zweier 15-jähriger Mädchen. Sie starben durch Kugeln aus der gleichen Waffe. Die Polizei spricht von einem "tragischen Einzelfall".

Bei einer Schießerei in einer Highschool im US-Bundesstaat Arizona sind zwei 15-jährige Mädchen ums Leben gekommen. Beide waren Schülerinnen an einer Schule in Glendale. Polizisten fanden ihre Leichen nach Angaben einer Schulsprecherin außerhalb des Geländes nahe der Cafeteria. Spekulationen darüber, ob es sich um einen geplanten Suizid handelte, wollte die Polizei zunächst nicht kommentieren. "Wir können das bisher nicht bestätigen", sagte ein Sprecher.

Besorgte Eltern warteten in der Nähe der Schule auf Informationen.
Besorgte Eltern warteten in der Nähe der Schule auf Informationen.(Foto: AP)

Die beiden Mädchen wurden durch eine einzige Kugel aus der gleichen Waffe getötet, die neben den Leichen gefunden wurde. Medienberichten zufolge soll es kurz vor dem Vorfall gegen 8 Uhr am Morgen (Ortszeit) zu einem Streit zwischen den Schülerinnen in der Cafeteria gekommen sein. In welcher Beziehung die beiden Mädchen zueinander standen, werde derzeit ermittelt, hieß es.

Via Twitter teilte die Polizei mit, dass sowohl die Schule als auch die Nachbarschaft sicher seien. Auch lokale Medien berichteten, die Lage sei "relativ ruhig". Dennoch sollen die Schüler dem TV-Sender KNXV zufolge aufgefordert worden sein, vorläufig in ihren Klassenräumen zu bleiben und ihre Mobiltelefone auszuschalten.

Derweil versammelten sich zahlreiche Eltern nahe dem Schulgebäude - aus Sorge, es könne sich um einen Amoklauf handeln. Wie die Polizei mitteilte, handelte es sich aber um einen "Einzelfall". Es werde nicht nach einem Verdächtigen gesucht.

Quelle: n-tv.de

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