Panorama

Europäischer Filmpreis 2009Zwei deutsche Filme nominiert

01.12.2009, 17:12 Uhr

Mit "Der Vorleser" und "Das weiße Band" sind gleich zwei deutsche Filme für den diesjährigen Europäischen Filmpreis nominiert.

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Filmszene aus der "Vorleser": Der Schauspieler Michael Berg (David Kross) liest Hanna Schmitz (Kate Winslet) im Bett vor. (Foto: dpa)

Zur Europäischen Filmwoche vom 6. Dezember bis 13. Dezember werden in sechs Städten in Nordrhein-Westfalen Filme teilweise in Anwesenheit der Regisseure gezeigt. Der europäische Film sei viel stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt, sagten die Veranstalter in Essen. Höhepunkt der Filmwoche ist die Verleihung des Filmpreises am 12. Dezember in Bochum. Für den Europäischen Filmpreis 2009 ist auch der britische Film "Slumdog Millionaire" nominiert.

Gäste während der Filmwoche sind unter anderem der Regisseur und Oscar-Preisträger Danny Boyle ("Slumdog Millionaire"). Er werde im Rahmen des Programms auch mit jungen Filmemachern in Unna diskutieren. Als weiterer Gast beim Europäischen Filmpreis 2009 wird der britische Regisseur Ken Loach erwartet, der in diesem Jahr Ehrenpreisträger des Festivals ist. Loach hat Filme wie "Looking for Eric" und "The Wind That Shakes the Barley" gedreht.

Nominiert für den Europäischen Filmpreis sind auch das Jugend- Drama "Fish Tank" und der Horror-Thriller "So finster die Nacht". Daneben sind auch mehrere junge Filmemacher für europäische Debütfilme nominiert sowie europäische Kurzfilme.

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Die Europäische Filmacademy - Europäische Filmwoche Ruhr spielt vom 06. - 13. Dezember in sechs Städten für den Filmpreis nominierte Filme. (Foto: dpa)

Der europäische Filmpreis wird seit 1988 abwechselnd alle zwei Jahre in Berlin und einer anderen Stadt Europas verliehen. Anlässlich des Kulturhauptstadtjahres Ruhr 2010 wird das Ereignis in diesem Jahr in Bochum ausgerichtet. Damit erhoffen sich die Veranstalter, die Filmindustrie in NRW zu fördern. "Auch in dieser Region sollen mehr Filme entstehen", sagte die Geschäftsführerin der European Film Academy, Marion Döring. Dass Filme heutzutage einem breiteren Publikum zugänglich gemacht werden, sei der richtige Schritt. Im kommenden Jahr wird die Preisverleihung in der estnischen Hauptstadt Talinn organisiert.

Quelle: dpa