Politik

Liveticker zum Super Tuesday: +++ 09:57 CNN: Ted Cruz gewinnt in Alaska +++

Der Republikaner Ted Cruz siegt nach CNN-Prognosen in Alaska. Nach Auszählung von 97 Prozent der Stimmen erhält er 36,4 Prozent der Stimmen, sein Herausforderer Donald Trump kommt auf 33.5 Prozent. Damit gewinnt Cruz beim Super Tuesday insgesamt in drei US-Staaten, Trump in sieben, Marco Rubio in einem Staat.

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+++ 09: 45 Trump sieht Desaster in Deutschland +++
Der republikanische Präsidentschaftsbewerber Donald Trump liegt beim Super Tuesday weit vorn - und nimmt gleich die deutsche Flüchtlingspolitik ins Visier. "Schaut nach Deutschland und Schweden und schaut einige dieser Orte an, das ist ein Desaster", sagt Trump. Wegen der Flüchtlinge aus muslimischen Ländern drohe der Bundesrepublik ein "radikalislamischer Terrorismus".

+++ 09:20 Politologe: Rennen bei US-Republikanern weiter offen +++

Der Politologe Michael Dreyer sieht in den jüngsten Erfolgen Donald Trumps bei den Vorwahlen der US-Republikaner noch keine Vorentscheidung im parteiinternen Ringen um die Präsidentschaftskandidatur. "Es war zweifellos ein ganz großer Tag für Donald Trump", sagte der Wissenschaftler von der Universität Jena. "Nur er war nicht so groß, dass er seine Rivalen jetzt gleich ausgeknockt hätte, denn die haben alle noch so viel gewonnen, dass sie versuchen können, weiter drin zu bleiben."

+++ 09:10 Spott über "Geiselnahme" von Chris Christie +++
Der ehemalige republikanische Präsidentschaftsbewerber Chris Christie, der inzwischen Donald Trump unterstützt, muss viel Spott einstecken. Als er mit Trump vors Mikrofon tritt, stammelt er, blickt verloren um sich und verkündet dann ohne Emotionen "den nächsten Präsidenten der USA": Donald Trump. Von einer "Geiselnahme" ist später bei US-Medien die Rede: Christie als Mann, der erklären muss, dass sein Entführer gar nicht so schlimm ist.

+++ 08:54 Lindsey Graham: Notfalls müssen wir uns hinter Cruz scharen +++
Der republikanische US-Senator Lindsey Graham hält es für notwendig, dass sich die Republikaner notfalls um den Präsidentschaftsbewerber Ted Cruz scharen. Cruz sei nicht sein Favorit, erklärt er dem Fernsehsender CBS. "Aber es kann sein, dass wir in die Lage kommen, wenn wir uns hinter Ted Cruz vereinen müssen, um Donald Trump zu stoppen."

+++ 08:08 Erste Auszählungen in Alaska: Ted Cruz leicht vorn +++
Es bleibt spannend in Alaska. Nach Auszählung von 40 Prozent der Stimmen liegt der Republikaner Ted Cruz mit 35 Prozent der Stimmen vorn. Donald Trump kommt demnach auf 32 Prozent der Stimmen, Rubio liegt bei 17 Prozent.

+++ 07:54 1001 Delegierte stehen hinter Clinton +++
Ist das Rennen schon gelaufen? Die Demokratin Hillary Clinton hat bereits 1001 Delegierte für sich gewonnen, ihr Herausforderer Bernie Sanders 371. Bei den Republikanern liegt Donald Trump mit 274 Delegierten vorn, gefolgt von Ted Cruz, der 149 Delegierte auf sich vereinen kann, und Marco Rubio mit 82 Delegierten. Um nominiert zu werden, muss ein republikanischer Bewerber auf mindestens 1237 Delegierte kommen, ein demokratischer auf 2383.

+++ 07:23 Tendenz in Alaska: Trump hat Nase vorn +++
Noch immer steht die Entscheidung in Alaska aus. Nach Auszählung von 17 Prozent der abgegebenen Stimmen liegt Trump allerdings auch hier mit 35 Prozent vor seinen Herausforderern Ted Cruz und Marco Rubio.

In Siegerpose: Donald Trump vor seinem früheren Konkurrenten Chris Christie, dem Gouverneur von New Jersey.
In Siegerpose: Donald Trump vor seinem früheren Konkurrenten Chris Christie, dem Gouverneur von New Jersey.(Foto: imago/UPI Photo)

+++ 06:50 Zwischenstand: Trump und Clinton weit vorn ++
Noch ist Alaska nicht ausgezählt, doch die Stoßrichtung ist klar: Hillary Clinton und Donald Trump liegen weit vorn. Trump siegt bei den Republikanern in sieben Staaten: Georgia, Alabama, Massachusetts, Virginia, Tennessee, Vermont und Arkansas. Die Demokratin Clinton gewinnt mit Texas, Tennessee, Virginia, Georgia, Alabama, Massachusetts und Arkansas ebenfalls sieben Staaten. Sie muss aber mit Colorado, Vermont, Oklahoma und Minnesota vier Staaten ihrem Herausforderer Bernie Sanders überlassen.

+++ 06.33 Carson bleibt im Rennen +++
Der republikanische Präsidentschaftsbewerber Ben Carson will nicht aufgeben. So lange er Unterstützung erhalte und "der Herr weiter die Türen öffnet, werde ich im Präsidentschaftsrennen bleiben", sagte der 64-Jährige. Bei den Abstimmungen liegt er weit hinten.

+++ 06:03 Trump gewinnt auch Vorwahl in Vermont +++
Donald Trump siegt auch bei der Vorwahl in Vermont. Der Multimilliardär hatte sich in dem Bundesstaat ein sehr enges Rennen mit John Kasich, dem Gouverneur von Ohio, geliefert. Damit ist Trump an diesem Super Tuesday bereits in sieben Bundesstaaten siegreich.

+++ 05:45 Clinton holt den siebten Bundesstaat des Tages +++
Clinton gewinnt Massachusetts und erhöht die Zahl ihrer Bundesstaaten am Super Tuesday damit auf sieben: Neben Massachusetts liegt sie in Georgia, Virginia, Alabama, Tennessee und Texas sowie im US-Überseegebiet Amerikanisch-Samoa vor ihrem Konkurrenten Bernie Sanders.

+++ 05:30 Sanders gewinnt Colorado und Minnesota +++
Nach Oklahoma und Vermont gewinnt der Demokrat Bernie Sanders auch Colorado und Minnesota. Damit hat Hillary Clinton am Super Tuesday bisher sechs Bundesstaaten sicher, Bernie Sanders vier.

+++ 05:21 Erster Sieg für Rubio +++
CNN legt sich fest: Rubio gewinnt die Vorwahl in Minnesota. Es ist Rubios erster Sieg in den Vorwahlen. Gleichzeitig ist es das erste Mal, dass Trump bei einer Vorwahl auf dem dritten Platz landet.

+++ 05:17 Sechster Sieg für Donald Trump +++
Donald Trump siegt nach einer CNN-Prognose auch im Bundesstaat Arkansas. Cruz folgt auf Platz zwei, Rubio auf Platz drei. Es ist Trumps sechster Sieg an diesem Super Tuesday.

Marco Rubio.
Marco Rubio.(Foto: AP)

+++ 04:50 Rubio vor seinem ersten Sieg +++
Ein Lichtblick am Horizont für Marco Rubio: In Minnesota könnte er auf seinen ersten Sieg in diesen Vorwahlen zusteuern. Nach Auszählung von knapp 80 Prozent der Stimmen hat Rubio 37, 3 Prozent der Stimmen, Cruz liegt auf Platz zwei mit 28 Prozent. Trump liegt mit 21,1 Prozent auf dem dritten Platz. Sollte es in Minnesota bei diesem Ergebnis bleiben, wäre es nicht nur Rubios erster Sieg, sondern auch das erste Mal, dass Trump auf einem dritten Platz landet.

+++ 04:30 Cruz erklärt sich zum Trump-Bezwinger +++
Der republikanische Rechtsaußen Ted Cruz stellt sich in einer Rede vor Anhängern als einzige Alternative zu Donald Trump dar. Cruz hat am Super Tuesday in den Bundesstaaten Texas und Oklahoma gewonnen, insgesamt war er in drei Bundesstaaten siegreich.

Solange das Feld der Bewerber aufgeteilt bleibt, habe Trump eine Chance, die Kandidatur der Republikaner zu gewinnen. "Und das wäre ein Desaster", so Cruz. Er gratuliere Trump zu seinen Erfolgen, "aber wir sind das einzige Wahlkampfteam, das Donald Trump besiegt hat - einmal, zweimal, dreimal."

Ted Cruz.
Ted Cruz.(Foto: AP)

Jene Bewerber, die noch keinen Sieg eingefahren hätten, rief er auf, ihre Bewerbung zurückzuziehen. "Das ist der einzige Weg, Donald Trump zu schlagen."

Er zitiert Franklin D. Roosevelt und John F. Kennedy - zwei demokratische Präsidenten. Damit will er offenbar signalisieren, dass er sich bereits als potenzieller Präsident fühlt, der die Hand auch der anderen Seite reicht. Die Zitate von Roosevelt und Kennedy dienen zugleich als Kontrast zu Trumps gelegentlich vulgärer Sprechweise. "Amerika sollte keinen Präsidenten haben, dessen Worte uns peinlich sind, wenn unsere Kinder sie wiederholen."

+++ 03:55 Trump: Ich bin jemand, der die Leute zusammenführt +++
Nach seinen Wahlsiegen beim Super Tuesday gibt Donald Trump eine Pressekonferenz, statt eine Siegesrede zu halten. "Ich bin jemand, der Leute zusammenführt", sagt er dabei. "Manche mögen finden, dass das schwer zu glauben ist, aber ich bin jemand, der Leute zusammenführt."

Er sorge dafür, dass die Republikanische Partei größer werde, mehr Leute anziehe, so Trump. Der Milliardär zeigt sich sicher, dass er die Vorwahlen und die Präsidentschaftswahl im November gewinnen werde. "Wenn wir die Republikanische Partei zusammenführen, dann kann uns niemand aufhalten." Marco Rubio sei "der große Verlierer des Abends", er habe noch nichts gewonnen. "Diese Politiker, sie reden, reden, reden, aber handeln nicht. Man muss gewinnen können, er hat nicht gewonnen." Seinem anderen Konkurrenten Ted Cruz gratuliert er.

+++ 03:15 Ted Cruz gewinnt dritten Bundesstaat +++
Laut "Washington Post" gewinnt Ted Cruz nach Texas auch Oklahoma. Insgesamt ist es sein dritter Sieg in diesen Vorwahlen. Für Marco Rubio und das republikanische Establishment sind das schlechte Nachrichten: Cruz ist damit der einzige Republikaner, der von sich sagen kann, er habe Donald Trump besiegt. Politisch steht Cruz weit rechts.

Bei den Demokraten gewinnt NBC News zufolge Bernie Sanders in Oklahoma.

+++ 03:03 Clinton und Cruz gewinnen in Texas +++
Hillary Clinton gewinnt mit Texas ihren sechsten Bundesstaat an diesem Super Tuesday, der Republikaner Ted Cruz seinen ersten - ebenfalls Texas, seinen Heimatstaat.

Trump gewinnt an diesem Super Tuesday ganz klar.
Trump gewinnt an diesem Super Tuesday ganz klar.(Foto: imago/ZUMA Press)

+++ 02:50 Fünf Staaten für Trump, fünf Staaten für Clinton +++
Zeit für einen weiteren Zwischenstand: Donald Trump gewinnt CNN-Prognosen zufolge in Georgia, Alabama, Massachusetts, Tennessee und Virginia. In Vermont liegt Trump vorn, ist von CNN aber noch nicht zum Sieger erklärt worden, weil dort erst weniger als zehn Prozent der Stimmen ausgezählt wurden.

Hillary Clinton gewinnt in Georgia, Virginia, Alabama, Tennessee und Arkansas sowie im US-Überseegebiet Amerikanisch-Samoa.

Bernie Sanders gewinnt in seiner Heimat Vermont.

In Texas wird noch immer gewählt, trotzdem gibt es bereits Prognosen. Denen zufolge liegt der extrem rechte Republikaner Ted Cruz vorn, der den Bundesstaat im US-Senat vertritt.

Marco Rubio, der letzte halbwegs erfolgreiche Hoffnungsträger des republikanischen Establishments, hatte auf einen Sieg in Virginia gehofft. Bislang hat er noch keine Vorwahl gewonnen.

+++ 02:35 Fünfter Sieg für Clinton +++
CNN sagt voraus, dass Hillary Clinton die Vorwahl im Bundesstaat Arkansas gewinnt. Es ist ihr fünfter Sieg an diesem "Super Tuesday". In Arkansas war Clintons Mann Bill Clinton von 1979 bis 1992 mit einer kurzen Unterbrechung Gouverneur.

+++ 02:04 Zwischenstand: Vier Siege für Trump, vier Siege für Clinton +++
Zwischenstand beim "Super Tuesday" in den USA: Prognosen von CNN zufolge gewinnt der Republikaner Donald Trump in den Bundesstaaten Georgia, Alabama, Massachusetts und Tennessee. Die Demokratin Hillary Clinton gewinnt in Georgia, Virginian, Alabama und Tennessee, ihr Kontrahent Bernie Sanders in Vermont.

+++ 01:20 Bernie Sanders gibt nicht auf +++
Nachdem die Ergebnisse aus den ersten Super-Tuesday-Staaten vorliegen, sagt der Sprecher von Bernie Sanders, der Senator werde nicht aus dem Rennen ausscheiden. "Wir gehen den ganzen Weg bis zum Parteitag." Die Demokraten nominieren ihren Präsidentschaftskandidaten im Juli in Philadelphia, der "demokratische Sozialist" Sanders hat bei den Vorwahlen bislang zwar überraschend gut abgeschnitten, gilt aber als chancenlos.

+++ 01:05 Zwei Siege für Clinton, ein Sieg für Trump +++
In drei Staaten haben die Wahllokale geschlossen, Ergebnisse liegen noch nicht vor, aber Prognosen auf der Basis von Nachwahlbefragungen. CNN zufolge gewinnt Hillary Clinton in Georgia und Virginia, Bernie Sanders gewinnt erwartungsgemäß in seiner Heimat Vermont.

Bei den Republikanern gewinnt Donald Trump in Georgia. In Vermont liefert er sich mit John Kasich (der als weitgehend chancenlos gilt) ein Kopf-an-Kopf-Rennen, in Virginia liegt er gleichauf mit Marco Rubio.

+++ 00:55 Warum Republikaner Esel sind +++
"Wählt den besten Esel" hat dieser Mann auf seinem T-Shirt stehen. Er ist allerdings kein Trump-Fan - das Bild entstand bei einer Kundgebung von Hillary Clinton. Esel sind das Symbol der Republikaner. Warum? Das haben wir hier erklärt.

+++ 00:25 Was republikanische Wähler wirklich wollen +++
"Daily Show"-Moderator Trevor Noah twittert eine Nachwahlbefragung unter republikanischen Wählern aus Alabama, wo in anderhalb Stunden die Wahllokale schließen. Die Frage: Welches Thema ist für Sie das wichtigste? 70 Prozent sagen: "Der Partei einen reinwürgen, die mich seit mehr als einer Generation verarscht". 22 Prozent sagen: "Coole Mützen", 8 Prozent sagen: "Wirtschaftswachstum".

 Die "Daily Show" ist übrigens ein Satireformat. Die Stimmung unter den republikanischen Wählern trifft es dennoch ganz gut. Mehr dazu hier.

Eine völlig ernst gemeinte CNN-Nachwahlbefragung in den meisten südlichen Staaten, die heute wählen, kommt zu einem ganz ähnlichen Ergebnis: Mehr als die Hälfte der republikanischen Wähler fühlen sich von ihrer Partei betrogen.

+++ 00:05 Senator: Wird Trump unser Kandidat, verlasse ich die Partei +++
Der republikanische US-Senator Ben Sasse aus Nebraska hat angekündigt, er werde seine Partei verlassen, wenn Donald Trump der Präsidentschaftskandidat der Republikaner wird. Wenn die Republikanische Partei die Partei des Ku-Klux-Klan-Rassisten David Duke und von Donald Trump werde, "dann bin ich raus", sagte Sasse dem Sender MSNBC. Er sprach von einer "feindlichen Übernahme" der Partei.

+++ 23:50 "Republikaner stehen vor einer großen Entscheidung" +++
Der frühere Sprecher des US-Repräsentantenhauses, Newt Gingrich, sagt einen Sieg für Donald Trump voraus. Gut, damit unterscheidet er sich nicht von den meisten anderen, die eine Prognose abgeben. Gingrich freut sich aber darüber.

Bei Fox News nannte er Trump "sehr, sehr eindrucksvoll". Er weiß, dass viele andere in der Partei das anders sehen. Die Republikanische Partei werde in einen "Rausch" geraten, um den Milliardär aufzuhalten. "Ich glaube nicht, dass das klappen wird", so Gingrich weiter. Dann würden Trump und die republikanische Führung vor einer "großen Entscheidung" stehen. Entscheide sich die Partei gegen Trump, werde sie die Präsidentschaftswahl im November verlieren, entscheide sie sich für ihn, werde es einen "atemberaubenden Sieg" geben. "Hier gibt es keinen Mittelweg." Aber auch Trump müsse sich entscheiden.

Trump hat der Partei zugesagt, nicht als unabhängiger Kandidat anzutreten. Im Gegenzug haben die Republikaner ihm versichert, einen Wahlsieg von ihm zu akzeptieren. Trump, der sich als Anti-Establishment-Kandidat inszeniert, hat die Partei zuletzt davor gewarnt, die Abmachung zu brechen.

(Foto: AP)

+++ 23:30 Warum die Zahl der Delegierten unklar ist +++
Es gibt Verwirrung um die Zahl der Delegierten, die heute vergeben wird. In manchen Medien heißt es, bei den Republikanern seien es 661 Delegierte, in anderen sind es 595 Delegierte. Die Differenz von 66 Delegierten liegt in Colorado und Wyoming.

Aus Colorado fahren im Juli 37 Delegierte zum republikanischen Nominierungsparteitag nach Cleveland, aus Wyoming 29. In beiden Bundesstaaten finden heute republikanische Vorwahlen statt. Doch die Delegierten, die dort gewählt werden, sind nicht jene, die in Cleveland sitzen werden. Es sind Delegierte für weitere Parteiversammlungen auf Bezirks- und Bundesstaatenebene, wo dann die 37 beziehungsweise 29 Delegierten gewählt werden. Die heute gewählten Delegierten sind nicht an einen bestimmten Bewerber gebunden - die Wahlergebnisse aus Wyoming und Colorado geben also keinen Aufschluss darüber, wo Trump und Co. in den Vorwahlen stehen.

Auch bei den Demokraten gibt es unterschiedliche Zahlen. Bei CNN beispielsweise geht es um 1015 demokratische Delegierte, bei anderen Medien um 865. Hier liegt der Unterschied in den sogenannten Super-Delegierten, die nicht gewählt, sondern vom Partei-Establishment bestimmt werden. Was Super-Delegierte sind, haben wir hier erklärt.

Wie gesagt: Es ist super kompliziert.

+++ 23:15 Super Tuesday ist super kompliziert +++
Die Vorwahlen am "Super-Dienstag" sind "super kompliziert", schreibt die "Washington Post" und hat völlig Recht damit. In einigen Bundesstaaten erhält der Sieger alle Delegierten, in anderen Bundesstaaten erhalten alle Kandidaten Delegierte (wie viele, hängt davon ab, wie gut sie abgeschnitten haben). Freundlicherweise hat die Zeitung eine Übersicht erstellt, in der die Verteilung der republikanischen Delegierten erklärt wird.

+++ 22:40 Bernie Sanders ist der Liebling der Jungen +++
Bei den jungen Wählern ist Bernie Sanders kaum zu schlagen: Bei den Vorwahlen in Iowa, New Hampshire, Nevada und South Carolina haben die 17- bis 29-Jährigen bisher klar für den Senator gestimmt - und gegen Hillary Clinton. In Iowa erhielt Clinton im direkten Duell mit Sanders sogar nur 11 Prozent der Stimmen.

+++ 22:19 Carson beklagt "fehlenden Anstand" in Wahlkampf +++
Der republikanische Präsidentschaftsbewerber Ben Carson ruft vor der nächsten TV-Debatte am 3. März zu einem "privaten Treffen" mit all seinen Mitbewerbern auf. Der Grund: Er sei "besorgt" über den "fehlenden Anstand" im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur. Ob sein Aufruf erhört wird, darf bezweifelt werden.

+++ 22:04 "Figaro": Den alten Republikanern droht der Verfall +++
Die französische Tageszeitung "Figaro" meint bereits, die Panik bei "den Bossen der Republikaner" ausgemacht zu haben. "Angesichts der Flutwelle Trump versuchen sie so schnell wie möglich, Dämme aufzubauen. Werden sie halten?", fragt das Blatt. "Der alten Partei selbst droht der Verfall. Der New Yorker Immobilienmagnat bricht mit den Gepflogenheiten und den traditionellen Logiken. Lange Zeit dachte man, er könne nur die ungehobelten und einfachen Menschen hinter sich bringen. Heute sieht man: Er kann einen viel größeren Teil Amerikas verführen."

+++ 21:45 "Bernie Weisse" bringt US-Wähler in Bierlaune +++
Die Verehrung für Senator Bernie Sanders nimmt in Vermont schon fast bizarre Züge an: Nicht nur, dass sich die Wähler ein kostenloses Bernie-Tattoo stechen lassen können, eine lokale Brauerei in Burlington hat jetzt auch eine eigene Biermarke für den Senator herausgebracht. Der Name: Bernie Weisse.

+++ 21:33 Im Weißen Haus setzt man auf Trump +++
Selbst im Weißen Haus scheint niemand mehr daran zu glauben, dass Donald Trump der Sieg bei den Vorwahlen noch zu nehmen ist. Sprecher Josh Earnest bemühte jetzt ein Bild aus dem Sport, um die bisherigen Erfolge des Republikaners einzuordnen. "Er hat die Innenbahn auf dem Weg zur Nominierung", sagte Earnest.

+++ 21:16 Das sind die besten Sprüche des Vorwahlkampfes +++
Die Vorwahlen ließen bisher keine Wünsche offen - auch dank der Pöbeleien von Donald Trump boten sie einiges an Unterhaltungswert. Erinnern Sie sich noch an diesen Satz? "Ich glaube, sich zu entschuldigen ist eine großartige Sache, aber du musst etwas falsch gemacht haben", sinnierte Trump. "Ich werde mich ganz klar entschuldigen, irgendwann in einer hoffentlich weit entfernten Zukunft. Wenn ich jemals etwas falsch gemacht habe." n-tv.de hat die besten Sprüche aus dem Vorwahlkampf zusammengetragen.

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+++ 21:04 Bernie Sanders verrät seine erste Wahl +++
Eigentlich ist Demokrat Bernie Sanders nicht fürs frühe Aufstehen bekannt: Seine Wahlkampfveranstaltungen beginnen nie vor 10 Uhr morgens. Heute war er allerdings einer der ersten in seinem Wahllokal in Burlington, Vermont. Schon um 7.30 Uhr stand er auf der Matte - umringt von Dutzenden Journalisten. Auf die Frage, wen er denn gewählt habe, sagte er: "Ich sage es Ihnen: Nachdem ich lange darüber nachgedacht habe, habe ich für mich als Präsident gestimmt."

+++ 20:43 Republikaner weisen Trump in die Schranken +++
Für Donald Trump begann dieser Super Tuesday mit einer verbalen Klatsche: Der republikanische Sprecher im Repräsentantenhaus, Paul Ryan, erteilte dem Präsidentschaftsbewerber einen Rüffel wegen dessen Äußerung zum Ku-Klux-Klan. In einer Pressekonferenz sagte Ryan: "Wenn jemand Kandidat für die Republikaner sein will, muss er jede Gruppe oder Sache ablehnen, die auf Fanatismus basiert." Seine Partei werde nicht die Vorurteile der Leute für die eigenen Zwecke ausnutzen, so der Sprecher. 

+++ 20:14 Sind Sie fit für den Super Tuesday? +++
Delegierte, Primary, Caucus: Wer die Berichterstattung über die Vorwahlen verfolgen will, wird an der einen oder anderen Stelle vielleicht über unbekannte Begriffe stolpern. n-tv.de bietet Ihnen deshalb an dieser Stelle ein paar Begriffsklärungen an.

Was ist eine Primary?
Was ist ein Caucus?
Was sind Nominierungsparteitage?

+++ 19:55 Shop bietet Wählern kostenlose Bernie-Tattoos +++
Die treuesten Anhänger bei diesen Vorwahlen hat eindeutig Bernie Sanders: Ein Tattoo-Shop in Vermont bietet den Kunden sogar an, sich am heutigen Super Tuesday ein Sanders-Tattoo stechen zu lassen - und zwar kostenlos. Die beiden Studentinnen Katie Petrozzo und Jennifer Toner haben es schon gewagt. "Wir wollen unseren Glauben - für jeden sichtbar - in ihn setzen", sagte Petrozzo dem "Guardian". "Er ist einfach ein toller Mensch."

+++ 19:22 Umfrage: Clinton & Sanders würden Trump schlagen +++
Auch, wenn Trump im Moment bei den Republikanern vorn liegt - als Präsidentschaftskandidat gegen Hillary Clinton oder Bernie Sanders hätte er keine Chance. Einer Umfrage von CNN zufolge würde Trump im November gegen beide Demokraten verlieren: Demnach entfielen im Duell mit Clinton 52 Prozent der Stimmen auf die Demokratin und 44 Prozent auf Trump. Gegen Sanders fiele das Ergebnis sogar noch deutlicher aus: 55 Prozent würden den 74-Jährigen wählen und nur 43 Prozent Trump.

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+++ 19:07 Trump geht mit großem Vorsprung in Super Tuesday +++
Bei den bisherigen Vorwahlen hat Donald Trump die meisten Delegierten gewonnen, insgesamt 81. Damit hat der Republikaner einen komfortablen Vorsprung vor seinen nächsten Verfolgern, Ted Cruz und Marco Rubio, die bisher jeweils nur 17 Delegierte für sich gewinnen konnten. Bei den Demokraten hat Hillary Clinton die meisten Delegierten gewonnen, insgesamt 112.

Eine Übersicht über den Stand der Vorwahlen finden Sie hier.

+++ 18:21 Auch in Deutschland wird heute gewählt +++
Neben den Menschen in den erwähnten Bundesstaaten dürfen heute auch die in Deutschland stationierten Soldaten der US-Armee wählen, berichtet der Bayerische Rundfunk. Alleine in Bayern gebe es 25.000 potenzielle Wähler, sprich: US-Bürger, die mit der Armee im Land sind. Wie viele tatsächlich ihre Stimme abgeben, ist aber unklar.

+++ 17:53 Plakat-Aktion warnt vor "Nazi-Trump" +++
In Houston nutzen Gegner des Republikaners Donald Trump eine recht drastische Symbolik, um die umstrittenen Ansichten des Milliardärs zu kritisieren. Auf einem Plakat mit dem Slogan "Stop Trump" deuten sie ein Hakenkeuz an - platziert wurde die Papp-Parole passenderweise unter einem Verkehrsschild mit der Aufschrift "Keep right" - zu Deutsch: "Halten Sie sich rechts!". Ob das wohl auch von allen richtig verstanden wird? 

+++ 17:36 Wann der Super Tuesday entschieden ist +++
So viele Staaten, so viele Zeitzonen - da kann man schnell den Überblick verlieren. Hier eine Übersicht darüber, wann mit Ergebnissen zu rechnen ist:

Ab 01:00 Uhr: Vermont
Ab 01:00 Uhr: Virginia
Ab 01:00 Uhr: Georgia, Alabama
Ab 02:00 Uhr: Massachusetts
Ab 02:00 Uhr: Oklahoma
Ab 02:00 Uhr: Texas
Ab 02:00 Uhr: Tennessee
Ab 02:30 Uhr: Arkansas
Ab 06:00 Uhr: Alaska
Unklar: Minnesota
Unklar: Colorado

Eine Übersicht über alle Wahltermine finden Sie hier.

+++ 16:50 Trump finden fast alle Republikaner gut +++
Vorhin haben wir uns angesehen, wer bei den Demokraten Clinton oder Sanders wählt. Für die Republikaner lässt sich das viel leichter durchexerzieren, wenn man fragt: Wer wählt nicht Trump? Der Erfolg des Anti-Establishment-Kandidaten basiert darauf, dass er keine klare Wählerschaft hat. Die Armen, die Reichen, die Schwarzen, Weißen und Latinos, Männer, Frauen, Soldaten und Menschen, die nicht gedient haben, Gebildete, Ungebildete - seine Wähler kommen aus allen denkbaren Schichten.

+++ 16:14 Darum kann heute die Vorentscheidung fallen +++
Auch wenn es schon genug Tamtam gab - nur die wenigsten Delegiertenstimmen sind in den beiden Parteien schon vergeben. An diesem Dienstag werden auf einen Schlag 624 von knapp 2500 Delegierten bei den Republikanern und 889 von 4700 bei den Demokraten vergeben. Wer hier viel holt, hat die Kandidatur zwar noch nicht in der Tasche, kann sich aber einen ordentlichen Vorsprung verschaffen.

+++ 15:47 Trump lässt Schwarze rauswerfen +++
Ein Tag vor dem Super Tuesday hat sich Donald Trump mal wieder von seiner uncharmanten Seite gezeigt. Bei einer Wahlkampfveranstaltung in der Valdosta State University im US-Bundesstaat Georgia ließ er eine Gruppe Schwarzer aus dem Saal werfen - und zwar noch bevor es losging und bevor diese irgendetwas hätten tun können. Er befürchtete wohl Proteste der "Black Lives Matter"-Bewegung. Eine junge Frau, die unter den rund 30 Unerwünschten war, sagte dem "Des Moines Register", sie hätten überhaupt nichts im Schilde geführt. Die Sicherheitsleute hätten gesagt: "Dies ist ein Anwesen von Donald Trump, es handelt sich um eine private Veranstaltung." Sollten die Rausgeworfenen tatsächlich keine "Black Lives Matter"-Aktivisten gewesen sein - sie dürften sich fortan womöglich dazu zählen. Hier ein Video von dem Vorfall:

+++ 15:30 So super ist der Super Tuesday +++
Super Tuesday: Das heißt, in besonders vielen Staaten wird gewählt. Wo genau? Hier: Beide Parteien halten Vorwahlen in Alabama, Arkansas, Colorado, Georgia, Massachusetts, Minnesota, Oklahoma, Tennessee, Texas, Vermont und Virginia ab. Die Republikaner stimmen zudem in Alaska ab, die Demokraten im Außengebiet Amerikanisch-Samoa. Alles klar? Hier geht es zu unserem Wahltool, in dem Sie das alles auch noch einmal auf einer Karte wiederfinden.

+++ 15:12 Frauen und Schwarze wählen Hillary, junge Leute Sanders +++
Wer hat bei wem die besseren Chancen? Kaum eine Wahl auf der Welt ist wohl auch schon vorab so durchanalysiert, wie die US-Wahl. Das "Wall Street Journal" hat eine Umfrage machen lassen, wer unter den Anhängern der Demokraten welche Vorlieben hat. Stark vereinfacht: Clinton hat bei den etwas konservativeren Demokraten, bei Frauen und bei Schwarzen ein Stein im Brett. Sanders führt bei jüngeren Leuten (insbesondere Frauen) und Latinos. Aber zum Teil ist das auch knapp. Mal sehen, wie die Analysen nach dem Super Tuesday aussehen.

Steinmeier und der US-Außenminister John Kerry
Steinmeier und der US-Außenminister John Kerry(Foto: dpa)

+++ 14:50 Zaungast Steinmeier wünscht sich was +++
Für ihn wird sich heute kaum jemand in Washington interessieren: Außenminister Frank-Walter Steinmeier ist zu Gast. Er hält sich mit Wahlempfehlungen vornehm zurück. Aber er hebt angesichts "manch schriller Äußerung" die Bedeutung der transatlantischen Zusammenarbeit hervor. Was das zwischen den Zeilen zu bedeuten hat, dürfte klar sein.

+++ 12:43 Clinton und Trump mit besten Chancen +++
Eine klare Aussage darüber zu treffen, wer an diesem Dienstag gewinnen wird, ist bei so vielen Staaten naturgemäß schwierig. Aber wenn man sich die letzten Umfragen so ansieht, spricht viel dafür, dass Donald Trump und Hillary Clinton am Ende des Tages jeweils als Sieger dastehen.

+++ 12:00 Das Rennen ist eröffnet +++
In Virginia hat die Abstimmung begonnen: Sowohl Republikaner als auch Demokraten wählen hier ihren Favoriten. Schon eine Stunde zuvor ging es in Vermont los.

+++ 11:52 Es ist "Super Tuesday"! +++
Zwölf Staaten, sieben Kandidaten - und nur zwei Tickets für die US-Präsidentschaftswahl im Herbst. Es ist "Super Tuesday". Es steht eine lange Wahlnacht bevor. Demokraten und Republikaner auf den teilnehmenden Bundesstaaten treffen eine Vorentscheidung darüber, wer ins Rennen geschickt wird. Los geht's!

Quelle: n-tv.de

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