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Der Drohnenangriff auf die Al-Schabaab-Kämpfer sei erfolgreich gewesen, erklärte ein Sprecher des Pentagons.
Der Drohnenangriff auf die Al-Schabaab-Kämpfer sei erfolgreich gewesen, erklärte ein Sprecher des Pentagons.(Foto: picture alliance / dpa)

Sorge vor "groß angelegtem Angriff": 150 Islamisten bei Drohnen-Angriff getötet

Das amerikanische Militär hat eigenen Angaben zufolge rund 150 Kämpfer der islamistischen Al-Schabaab-Miliz getötet. Der Angriff auf die somalischen Extremisten sei nötig gewesen, um das Leben der eigenen Soldaten zu schützen.

Die USA haben bei einem Drohnen-Angriff auf die radikal-islamische Al-Schabaab-Miliz in Somalia nach eigenen Angaben mehr als 150 Extremisten getötet. Der Einsatz, der bereits am Wochenende durchgeführt wurde, habe einem Ausbildungslager der Extremisten rund 120 Kilometer von der Hauptstadt Mogadischu entfernt gegolten, sagte ein Sprecher des US-Verteidigungsministeriums. Geheimdienstinformationen hätten darauf hingedeutet, dass Al-Schabaab einen Großangriff geplant habe.

Getroffen wurde bei dem Angriff dem Pentagon zufolge das Trainingscamp Raso, das knapp 200 Kilometer nördlich der Hauptstadt Mogadischu liegt. Dort hätten die Kämpfer für einen umfangreichen Angriff trainiert. "Wir wissen, dass sie kurz vor dem Verlassen des Lagers waren", sagte Pentagon-Sprecher Jeff Davis. Das Spezialtraining für die Attacke sei fast abgeschlossen gewesen.

Angriff "schwächt Fähigkeiten der Miliz"

Das Ausbildungscamp war offenbar schon seit längerem unter Beobachtung. Weil sich nun abgezeichnet habe, dass die operative Phase unmittelbar bevorstehe, sei der Zugriff erfolgt, sagte Davis. Weitere Einzelheiten, etwa zur Art und zum Ort der geplanten Anschläge, nannte Davis nicht. Er gehe aber davon aus, dass der Verlust der mehr als 150 Kämpfer die Fähigkeit der Miliz schwächen werde, "ihre Ziele zu erreichen". Das schließe die Rekrutierung neuer Mitglieder, die Errichtung weiterer Stützpunkte und das Planen von Angriffen ein.

Die Islamistenmiliz, die Verbindungen zur Al-Kaida unterhält, sei eine Gefahr für die Soldaten der USA und der Afrikanische Union in Somalia. Derzeit sind etwa 22.000 Soldaten einer AU-Mission in dem Land am Horn von Afrika stationiert. Sie unterstützen die international anerkannte Regierung in Mogadischu.

Al-Schabaab strebt den Sturz der somalischen Regierung an, um an deren Stelle einen islamischen Gottesstaat zu errichten will. Die Miliz hat dafür wiederholt Anschläge auf Hotels und Restaurants in der Hauptstadt Mogadischu und anderen Städten des Landes verübt. Auch Ziele in Kenia, dessen Militär wiederholt gegen die Extremisten im Nachbarland vorgegangen ist, hat sie attackiert.

Quelle: n-tv.de

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