Mittwoch, 20. August 2008
Offizielle Zahlen: 1771 Tote im Südossetien-Krieg
Der Krieg um die von Georgien abtrünnige Provinz Südossetien hat nach offiziellen Angaben der beteiligten Seiten 1771 Menschen das Leben gekostet.
1492 starben nach südossetischen Angaben beim Angriff der georgischen Truppen. Das teilte die Statistikbehörde des international nicht anerkannten Gebietes nach Angaben der russischen Agentur Ria Nowosti in Zchinwali mit.
Die georgische Regierung bezifferte die Zahl der getöteten Landsleute auf insgesamt 215. Dies seien 146 Soldaten und Polizisten sowie 69 Zivilisten. Insgesamt 1469 Menschen seien bei den Kämpfen verletzt worden, gab der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im georgischen Parlament, Giwi Targamadse, in Tiflis bekannt.
Auf Seiten der russischen Armee, die zur Unterstützung der südossetischen Kräfte am 8. August in Georgien einmarschiert war, starben 64 Soldaten. Weitere 323 wurden nach Angaben des stellvertretenden Generalstabschefs Anatoli Nogowizyn vom Mittwoch bei dem Kampfeinsatz im Südkaukasus verletzt.
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