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Die AfD positioniert sich deutlich gegen Merkels Kurs in der Flüchtlingskrise.
Die AfD positioniert sich deutlich gegen Merkels Kurs in der Flüchtlingskrise.(Foto: AP)

40 Neumitglieder pro Tag: AfD wächst in der Flüchtlingskrise

In der Flüchtlingskrise verliert die Union in Umfragen an Boden. Die Alternative für Deutschland dagegen gewinnt an Zustimmung. Das spiegelt sich nun auch in den Mitgliederzahlen. Nach eigenen Angaben wächst die Partei täglich um 40 Mitglieder.

Die Alternative für Deutschland profitiert offenbar von der Flüchtlingskrise. "Pro Tag wollen im Schnitt rund 40 Menschen bei uns Mitglied werden", sagte Parteichefin Frauke Petry der "Welt am Sonntag".

Nach der Parteispaltung im Juli und dem damit verbundenen Verlust von etwa 2500 der damals 20.000 Mitglieder sei die Zahl der Mitglieder und Förderer wieder auf 19.000 angestiegen. Rund 2000 Mitgliedsanträge seien noch nicht bearbeitet.

In Umfragen legt die AfD ebenfalls wieder zu. War sie nach dem Streit um die Parteiführung in der Wählergunst auf drei Prozent abgestürzt, hat sie inzwischen die Werte wieder verdoppelt. In der aktuellen Emnid-Sonntagsfrage für "Bild am Sonntag" erreichte die AfD sieben Prozent, ein Plus von einem Punkt im Vergleich zur letzten Umfrage.

Auch im jüngsten Stern-RTL-Wahltrend vom vergangenen Mittwoch steht die AfD bei sieben Prozent. Die Union verliert in der Flüchtlingskrise dagegen an Zustimmung. Die Forsa-Demoskopen sehen die Partei von Kanzlerin Angela Merkel bei lediglich 38 Prozent.

Quelle: n-tv.de

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