Donnerstag, 05. Februar 2009
"Satellit ist Bote des Friedens": Ahmadinedschad beschwichtigt
Der iranische Staatschef Mahmud Ahmadinedschad ist Bedenken des Westens wegen des iranischen Raumfahrtprogramms entgegengetreten. "Dieser Satellit ist nur ein Bote des Friedens und der Gerechtigkeit", sagte Ahmadinedschad. Mehrere westliche Regierungen befürchten, dass hinter dem iranischen Weltraumprogramm auch ein Programm für ballistische Raketen stecken könnte.
Eine Trägerrakete, die einen Satelliten ins All bringe, könnte zur Entwicklung einer Langstreckenwaffe führen, hieß es unter anderem in Washington. Der iranische Präsident verwies dagegen darauf, dass globale Probleme "nicht mehr mit Bomben und Raketen", sondern vielmehr "im respektvollen Dialog" gelöst würden.
Der Iran hatte am Dienstag seinen ersten selbst gebauten Satelliten in eine Erdumlaufbahn gebracht. Der Satellit Omid (Hoffnung) startete an der Spitze einer im Iran gebauten Trägerrakete vom Typ Safir 2 (Botschafter).
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