Dienstag, 28. September 2010
US-Dohnenangriff: Al-Kaidas Nummer drei getötet
Der Chef des Terrornetzwerks Al-Kaida in Afghanistan und Pakistan ist nach Angaben pakistanischer Verantwortlicher getötet worden. Der unter dem Namen Sheikh Fateh bekannte Extremistenführer sei bereits am vergangenen Samstag beim Angriff einer US-Drohne im Nordwesten des Landes ums Leben gekommen, sagten mehrere Vertreter der pakistanischen Sicherheitskräfte. Der Ägypter sei auf seinen im Mai bei einem US-Drohnenangriff getöteten Landsmann Mustafa Abu el Dschasid gefolgt, der in der Führungsriege von Al-Kaida an Nummer drei gestanden hatte.
Der Nordwesten Pakistans, der aufgrund des bergigen Geländes und der Stammesstrukturen von der Regierung in Islamabad nur schwer zu kontrollieren ist, dient Aufständischen aus Pakistan und dem benachbarten Afghanistan als Unterschlupf. Auch die Führungsriege der Al-Kaida wird dort vermutet. Immer wieder greifen die US-Streitkräfte mutmaßliche Stützpunkte von Islamisten mit unbemannten Flugzeugen an. Seit August 2008 starben mehr als tausend Menschen bei mehr als 125 dieser Drohnenangriffe.
dpa
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