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Politik

Mittwoch, 22. Juli 2009

Terrorangriffe von Mumbai: Angeklagter will Todesstrafe

Nach seinem Schuldeingeständnis hat der einzige überlebende Beteiligte an den Terroranschlägen von Mumbai (Bombay) die Todesstrafe für sich selbst gefordert.
Das brennende Hotel Taj während der Terrorangriffe im November 2008.

Das brennende Hotel Taj während der Terrorangriffe im November 2008.
(Foto: ASSOCIATED PRESS)

"Bitte hängt mich für meine Verbrechen", erklärte der 21-jährige Pakistaner Ajmal Amir Kasab vor einem Gericht in der westindischen Finanzmetropole. Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur IANS reagierte Kasab damit auf Vorwürfe der Staatsanwaltschaft, er habe das Geständnis nur abgelegt, um ein milderes Urteil zu erwirken.

Erst am Montag hatte der Pakistaner überraschend seine Mittäterschaft an der Terroraktion eingeräumt, bei der Ende November 2008 mehr als 160 Menschen ums Leben gekommen waren. Dennoch hat der leitende Staatsanwalt dafür plädiert, das Verfahren fortzusetzen, um Kasab seine Schuld auch juristisch nachzuweisen.

Der Prozess hatte am 15. April unter massiven Sicherheitsvorkehrungen begonnen. Im Falle eines Schuldspruchs droht dem Angeklagten die Todesstrafe.

dpa

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